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IT-Dienstleister Datev profitiert von Digitalisierung

Der Trend hin zur digitalen Buchhaltung beflügelt die Zahlen - 07.03.2018 12:47 Uhr

Der IT-Dienstleister Datev kann weiterhin vom anhaltenden Trend zur digitalen Buchhaltung profitieren und präsentiert starke Zahlen. © dpa - Bildfunk


Für zusätzlichen Schub habe die starke Konjunktur mit steigenden Beschäftigtenzahlen gesorgt, die wiederum das wichtige Datev-Geschäft mit Gehaltsrechnungen belebt habe, berichtete Datev-Chef Robert Mayr am Mittwoch in Nürnberg unter Berufung auf vorläufige Geschäftszahlen. Entsprechend seien Umsatz und Gewinn im Jahr 2017 erneut deutlich gestiegen. Datev beschäftigt knapp 7300 Mitarbeiter.

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Das genossenschaftlich organisierte Unternehmen habe im abgelaufenen Jahr einen Umsatz von 978 Millionen Euro erwirtschaft. Das seien 5,4 Prozent mehr als im Jahr davor. Das ist die höchste Umsatzsteigerung seit zehn Jahren. Unter dem Strich blieben dem Unternehmen 60,5 Millionen Euro - 6,2 Millionen Euro oder 11,4 Prozent mehr als 2016. 41,2 Millionen Euro sollen nach Plänen des Vorstands als Rückvergütung an die 40.555 Genossenschaftsmitglieder fließen - die Zustimmung der Vertreterversammlung vorausgesetzt.

Den unaufhaltsamen Einzug der Digitalisierung von Geschäftsprozessen verdeutlicht nach Datev-Einschätzung beispielsweise die zunehmende elektronische Speicherung eingescannter Firmen-Buchungsbelege in den Datev-Rechenzentren. Die Zahl der elektronisch gespeicherten Belege sei im Vorjahr um 174 Millionen auf mehr als 700 Millionen gestiegen. Die Zahl der Unternehmen, die das digitale Belegbuchen nutzten, wachse inzwischen pro Monat um 4700 - nach monatlich 3300 im Jahr 2016. Im Monatsschnitt erhalten 12,5 Millionen Arbeitnehmer ihren Gehaltszettel mit Hilfe der Datev, 370.000 davon bereits in digitaler Form.

dpa

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