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Adidas entschuldigt sich und will doch Miete zahlen

Konzern reagiert mit offenem Brief auf Sturm der Entrüstung - 01.04.2020 15:16 Uhr

Adidas will seine Miete nun doch zahlen. © Arne Dedert, dpa


Das Unternehmen teilte ferner mit, dass die Miete für den Monat April bezahlt worden sei: "Fairness und Teamgeist sind seit jeher eng mit Adidas verknüpft und sollen es auch bleiben."

Adidas hatte sich auf die neu geschaffene Regelung berufen wollen, nach der Mietern nicht gekündigt werden kann, wenn sie in Folge der Coronakrise mit ihrer Miete in Rückstand geraten. Dabei hatte der Konzern im abgelaufenen Geschäftsjahr noch einen Gewinn von knapp zwei Milliarden Euro ausgewiesen. Daraufhin hatte es Kritik von allen Seiten gehagelt; selbst Finanzminister und Vizekanzler Olaf Scholz rügte die Entscheidung.


Kommentar: Das Handeln von Adidas ist aus betriebswirtschaftlicher Sicht konsequent


Adidas weist in seinem offenen Brief darauf hin, dass zur Bewältigung der Krise Kurzarbeit angemeldet werden musste und der Vorstand auf die Hälfte seines Gehaltes verzichtet. Außerdem habe der Konzern in China medizinische Güter für das Klinikpersonal bereitgestellt und lasse auf eigene Kosten Gesichtsschutz und Masken produzieren.

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