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Dienstag, 20.08.2019

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Pöhlmanns Poesiealbum: "Herr Doktor, meine Ohren"

Das Trainingscamp im Tagebuch: Der NZ-Reporter berichtet aus Tirol - 14.07.2019 19:00 Uhr

Live vor Ort: In Aue, Sandhausen, Fürth und Heidenheim. © Zink


Bislang waren vornehmlich Waden, Oberschenkel, mal ein Schien- oder auch Wadenbein auf dem Fußballplatz gefährdet. Seit einigen Jahren haben Begriffe, die wie die Lösung in einem Silbenrätsel klingen, Einzug gehalten. Vorderes oder hinteres Kreuzband. Oder noch besser: die Sydesmose. Was, um es deutlich zu machen, rein gar nichts mit dem Sündenfall in der Bibel oder der Teilung des Roten Meeres durch den braven Mose zu tun hat.

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Bei strömendem Regen: Fürth verliert gegen Augsburg mit 0:1

In Heimstetten musste sich die SpVgg Greuther Fürth dem FC Augsburg, Borussia Mönchengladbach und dem TSV 1860 München stellen. Gegen den FCA verlor das Kleeblatt mit 0:1 (43.). Florian Niederlechner erzielte den Siegestreffer für die Augsburger. Dabei mussten die Mannschaften auch dem Regen trotzen, der den Rasen glitschig und nass werden ließ.


Pendelst du zwischen Weltstädten des Fußballs wie Aue, Sandhausen, Fürth und Heidenheim, ist der direkte Kontakt mit dem Fußballkonsumenten überschaubar. In der Provinz ist das anders. In Heimstetten etwa weichst du aufgrund völliger Überlastung der überdachten Tribüne auf die Gegengerade aus und beobachtest ein Spiel inmitten von Fans des einstmals viel besseren TSV 1860 München. Da wird der schönen Beine des Linienrichters gedacht, jeder Pfiff provoziert wüste Schmähungen quer übers Feld. Die Folge: ein Tinnitus dorfplatzensis. Na sauber, Herr Doktor. 

Florian Pöhlmann

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