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Perisic-Deal ist fix: Kroate soll den Bayern "sofort weiterhelfen"

Der Rekordmeister leiht den Vize-Weltmeister für ein Jahr aus - 13.08.2019 11:40 Uhr

Kommt zunächst für ein Jahr von Inter Mailand zum FC Bayern: Ivan Perisic. © AFP


Der FC Bayern hat das Leih-Geschäft mit dem kroatischen Vize-Weltmeister Ivan Perisic perfekt gemacht. Der deutsche Fußball-Rekordmeister holte den 30 Jahre alte Angreifer von Inter Mailand zunächst für eine Saison, hat danach aber die Option, ihn fest zu verpflichten. Das bestätigten die Münchner am Dienstag, nachdem der Stürmer tags zuvor den Medizincheck bestanden hatte.

"Ivan wird uns mit seiner langjährigen Erfahrung auf internationalem Top-Niveau sofort weiterhelfen", sagte Sportdirektor Hasan Salihamidzic laut Mitteilung. "Er ist technisch stark und in der Offensive flexibel einsetzbar." Weil sich Nationalspieler Leroy Sané von Manchester United als Münchner Wunsch-Transfer zuletzt schwer am Kreuzband verletzte, sahen sich die Bayern nach Alternativen um.

Kaufoption soll rund 20 Millionen Euro betragen

Finanzielle Details zu Perisic machte der Verein nicht öffentlich. Dem Vernehmen nach kostet der Kroate rund fünf Millionen Euro an Leihgebühr, bei einer fixen Verpflichtung des eigentlich noch bis 2022 an Inter gebundenen Profis würden 20 Millionen Euro dazu kommen.

Perisic war ein Wunsch von Chefcoach Niko Kovac, der ihn aus seiner Zeit als Nationaltrainer kennt. Der Profi selbst kehrt in die Bundesliga zurück, wo er bereits für Borussia Dortmund (2011-12) und den VfL Wolfsburg (2013-15) spielte.

"Ich freue mich sehr, zurück in Deutschland zu sein", wurde der Angreifer zitiert. "Der FC Bayern ist einer der größten Klubs in Europa. Wir wollen nicht nur in der Bundesliga und im DFB-Pokal, sondern auch in der Champions League angreifen."

Perisic ist nach den französischen Weltmeister-Verteidigern Lucas Hernandez und Benjamin Pavard sowie Nachwuchs-Angreifer Fiete Arp der vierte Neuzugang der Bayern für die kommende Saison. Ihm winkt ein Debüt bereits am Freitag zum Bundesliga-Start gegen Hertha BSC.

dpa

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