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Kleeblatt arbeitet an Transfer: Kehrt Mavraj zurück?

Ex-Verteidiger könnte Lücke bei der SpVgg schließen - Omladic darf gehen - 17.06.2019 12:10 Uhr

Zuletzt konnte man Mergim Mavraj 2014 im Kleeblatt-Trikot sehen. Es folgten Jahre in der Bundesliga in Köln und Hamburg. Nun könnte es eine Rückkehr nach Fürth geben. © Melanie Zink


Einer war überpünktlich: Sebastian Ernst, Mittelfeldspieler der Spielvereinigung Greuther Fürth, wurde schon vor dem offiziellen Vorbereitungsauftakt am Trainingsgelände gesehen. Ernst hatte sich Ende April im Spiel beim 1. FC Magdeburg den Mittelfuß gebrochen und arbeitet an seinem Comeback.

Für die anderen Kleeblatt-Profis beginnt der Fußball-Sommer am heutigen Montag mit den sportmedizinischen Tests. Am Mittwoch um 15 Uhr ist erstes öffentliches Training an der Kronacher Straße.

Erwartet werden nach jetzigem Stand 26 Profis. Ihre Zusammensetzung wird sich bis zum Zweitliga-Start Mitte August noch ändern. Sowohl Abgänge – für Maximilian Wittek, Sascha Burchert und Richard Magyar gibt es Interessenten – als auch Zugänge werden erwartet.

Einer davon könnte Mergim Mavraj sein. Das Kleeblatt arbeitet konkret an einer möglichen Rückkehr des 33 Jahre alten Innenverteidigers und ehemaligen Kapitäns. Offiziell bestätigen will das bei der Spielvereinigung zwar niemand. Ein entsprechender Bericht des Online-Portals liga-zwei.de deckt sich aber mit Informationen der Fürther Nachrichten. Nach dem Abgang von Mario Maloca hat das Kleeblatt Bedarf auf der Position.

Mavraj war vergangene Saison mit dem FC Ingolstadt in die 3. Liga abgestiegen und besitzt dort noch einen Vertrag über ein Jahr. Nicht bekannt ist, ob dieser eine Ausstiegsklausel für den Abstiegsfall beinhaltet.

Wie viel darf er kosten?

Der FCI hat für den albanischen Nationalspieler im Winter knapp 70 000 Euro an Aris Thessaloniki bezahlt, eine Summe in einer Größenordnung, die auch für die finanziell weniger stark aufgestellte Spielvereinigung auf jeden Fall im Bereich des Möglichen läge. Allerdings dürfte Mavrajs Marktwert höher liegen.

In Sachen Gehalt dürften Profis der "Schanzer" sowieso auf einem anderen Niveau stehen. Dem Vernehmen nach soll Geld aber nicht der Antrieb Mavrajs für eine mögliche Rückkehr sein. In der vergangenen Woche lief der Innenverteidiger als Kapitän der albanischen Nationalmannschaft auf. Ob sich alle Parteien so schnell einigen können, dass Mavraj schon als Überraschungsgast am Mittwoch auftaucht, muss abgewartet werden.

Elias Abouchabaka wird seine Laktatwerte dagegen am Montag beim Kleeblatt testen lassen. Der Leihspieler von RB Leipzig hatte vergangene Saison nicht immer zufrieden gewirkt. Deshalb stand hinter seiner Rückkehr noch ein kleines Fragezeichen. Das Kleeblatt wollte ihn gerne – wie ursprünglich vorgesehen – für ein zweiten Jahr als Leihspieler behalten. Nun hat sich offenbar auch Abouchabaka mit dem Gedanken angefreundet – und wird auf mehr Zweitliga-Einsatzzeiten hoffen.

Omladic? "Werden eine Lösung finden"

Ein einstiger Hoffnungsträger im Mittelfeld dürfte am Montag ebenfalls in Fürth aufschlagen. Die Frage ist, wie lange er dort noch bleiben wird. Als Nik Omladic vor zwei Jahren zum Kleeblatt kam, war er noch slowenischer Nationalspieler. Doch Omladic konnte die Erwartungen in Fürth nicht erfüllen. Eine hartnäckige Fußsohlen-Verletzung legte ihn fast die komplette erste Saison lahm.

Danach schaffte er es, immer wieder zurückgeworfen von kleineren Verletzungen, nur noch selten in den Spieltags-Kader. Erst unter Trainer Stefan Leitl konnte Omladic wieder mehr Spielpraxis sammeln. Sein Vertrag in Fürth läuft noch ein Jahr, gehen dürfte der 29 Jahre alte Mittelfeldspieler aber schon vorzeitig. "Wenn er einen neuen Schritt machen möchte, werden wir eine Lösung finden", sagt Sport-Geschäftsführer Rachid Azzouzi.

Die U23 der SpVgg hat zum Trainingsstart am heutigen Montag noch drei Neuzugänge zu verzeichnen: Carlos De La Cruz (1. FC Köln U19), Mario Subaric (Karlsruher SC U19) und Lukas Ahrend (Schalke 04 U19) stoßen zum Regionalliga-Team des Kleeblatts.

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