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Kader-Comeback gegen Aue: Wie geht's mit Ishak weiter?

Nach Achillessehnen-Verletzung kehrt der 26-Jährige ins FCN-Aufgebot zurück - 16.10.2019 17:23 Uhr

Mikael Ishaks Vertrag beim 1. FC Nürnberg endet am 30. Juni 2020. © Sportfoto Zink / DaMa


Reden wollte Mikael Ishak hinterher nicht über seine großartige Trainingsform. Sechs Wochen hatte der Mittelstürmer wegen einer entzündeten Achillessehne kürzer treten müssen, jetzt ist er wieder da. Und wie. In der letzten öffentlichen Einheit vor dem Spiel in Aue am Freitagabend sauste Ishak wie aufgezogen über den Platz, ihm gelang praktisch alles. Hier ein Beinschuss, da ein Traumpass, ein Tor nach dem anderen.

Ka Depp - Der Club-Podcast von nordbayern.de, Folge 13: Ein Olympiasieger im Aufsichtsrat

So stark und vor allem motiviert hatte man den Aufstiegshelden lange nicht erlebt; zwölf Treffer waren ihm in der Zweitliga-Saison 2017/18 gelungen, die Erstliga-Runde verlief für ihn wie alle anderen hingegen enttäuschend, auch wegen diverser Blessuren. Mit Ex-Trainer Michael Köllner verband ihn eines Tages zudem nur noch der gemeinsame Arbeitgeber.

Den nächsten und vielleicht folgenschwersten Tiefpunkt erlebte Ishak Mitte August beim 2:3 in Sandhausen; nach 45 Minuten und enttäuschender Leistung wechselte ihn Damir Canadi aus, drei Tage nach Sandhausen lieh sich der Club den Mittelstürmer Michael Frey von Fenerbahce.

Ishaks Achillessehnenprobleme wurden erst vier Wochen später und vor der Dienstreise nach Darmstadt öffentlich thematisiert, die Pause scheint dem Schweden dennoch gut getan zu haben; seinen früheren Stammplatz hat er zwar an den wuchtigen Frey verloren, als Joker kann Ishak aber immer noch wichtig sein. Vielleicht schon am Freitag in Aue.

Familie Ishak will in Nürnberg bleiben

In den nächsten Monaten geht es für ihn beruflich um sehr viel; sein Vertrag endet am 30. Juni 2020, bereits in der Winterpause sollte sich abzeichnen, ob er beim Club noch eine Zukunft hat. Ihm und seiner kleinen Familie gefällt es in Nürnberg ausgesprochen gut, sie würden gerne hierbleiben – allerdings wird die Konkurrenz nicht weniger.

In nächster Zeit werden auch Fabian Schleusener, Adam Zrelak und Paul-Philipp Besong wieder einsatzfähig sein; es bleibt somit abzuwarten, wo Ishak danach in der internen Hierarchie notiert ist. Mit regelmäßigen Darbietungen wie am Mittwochnachmittag wahrscheinlich ziemlich weit oben.

Wolfgang Laaß

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