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Ice Tigers kooperieren zukünftig wieder mit Bayreuth

Das Zusammenkommen der Eishocky-Standorte steht bis mindestens 2022 - 24.05.2019 12:29 Uhr

Das Abkommen zielt vor allem auf die so wichtige Nachwuchsentwicklung ab. © Roland Fengler


Die einjährige Partnerschaft der Nürnberger mit den Bietigheim Steelers war ausgelaufen, die erneute Kooperation mit Bayreuth soll nun drei Jahre laufen. Mindestens bis 2022 wird das geschlossene Abkommen gelten, das Wort "mindestens", das die Ice Tigers in diesem Zusammenhang verwenden, deutet darauf hin, dass schon etwas weiter gedacht wird. Schließlich ist die Zusammenarbeit schon allein aus logistischer Sicht sinnvoll. Bayreuth liegt praktisch vor der Haustür, für die Akteure, die im Rahmen der Kooperation ausgetauscht werden können und sollen, ergeben sich daraus Möglichkeiten.

Die Entwicklung der Rockies im Vordergrund

"Junge Spieler können beispielsweise am Vormittag in Nürnberg und am Abend in Bayreuth trainieren. Petri Kujala ist ein hervorragender Trainer, der großen Wert auf die Spielerentwicklung legt", erklärt André Dietzsch, der Sportdirektor der Ice Tigers. Da aus der neuen Eishalle in Nürnberg zunächst bekanntlich nichts wird, würden die Ice Tigers auf Sicht auch gerne Spieler aus dem eigenen Nachwuchs in Bayreuth an den Profibereich heranführen. Durch die kurzen Wege könnten Kandidaten so trotzdem in Franken bleiben und müssten nicht abwandern. Drei Ergebnisse hat das Abkommen schon gebracht.


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Am 6. September um 19.30 Uhr ist ein Freundschaftsspiel zwischen Ice Tigers und Tigers in Bayreuth angesetzt, vom 1. bis 5. Juli trainieren die deutschen Profis der Nürnberger mit jungen Spieler aus Bayreuth in Füssen. Auch Coach Kujala und sein "Co" Mikko Rämö werden seitens des Zweitligisten dabei sein. Zudem erhalten neben Max Kislinger, Pascal Grosse und Neuzugang Tim Bernhardt von den Ice Tigers auch die Bayreuther Markus Lillich und Nicklas Mannes Förderlizenzen. Somit kann das Quintett für beide Teams spielen.

 

Florian Jennemann

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