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HSV tut sich schwer - Osnabrücks Serie hält an

Dynamo Dresden bleibt durch Niederlage Tabellenletzter - 15.12.2019 17:01 Uhr

Osnabrück jubelt und kommt den Aufstiegsplätzen immer näher, während Dynamo Dresden weiter am Tabellenende klebt. © Friso Gentsch


SV Sandhausen - Hamburger SV 1:1 (1:0)

Mitfavorit Hamburger SV hinkt in der 2. Fußball-Bundesliga seinen hohen Ansprüchen derzeit hinterher. Zwar verhinderten die Norddeutschen am Sonntag mit dem 1:1 beim SV Sandhausen ihre dritte Niederlage in Serie. Sie laufen aber dennoch Gefahr, ihren zweiten Tabellenplatz an den VfB Stuttgart zu verlieren, wenn der am Montagabend bei Darmstadt 98 gewinnt.

Vor 15.000 Besuchern im ausverkauften Hardtwald-Stadion brachte Alexander Schirow (39. Minute) die seit nunmehr acht Heimspielen unbesiegten Gastgeber in Führung. Lukas Hinterseer (75.) glich mit seinem fünften Saisontor für den HSV verdientermaßen aus, der aber weiter auf den ersten Auswärtssieg seit dem 25. August warten muss.

Die Norddeutschen hatten insgesamt mehr vom Spiel, nutzten aber vor der Pause vier erstklassige Einschussmöglichkeiten nicht. Ganz anders die effektiven Hausherren, für die Schirow mit einem sehenswerten Kopfball die erste Möglichkeit konsequent verwertete. Nach dem Rückstand präsentierte sich der HSV zunächst anfällig, doch durch die Hereinnahme von drei Offensivkräften übernahmen die Norddeutschen wieder das Kommando. Der Ausgleich, bei dem Hinterseer nach Martin Harniks Schuss geschickt abstaubte, war der verdiente Lohn.

VfL Osnabrück - Dynamo Dresden 3:0 (1:0)

Dynamo Dresden befindet sich auch unter dem neuen Trainer Markus Kauczinski in der 2. Bundesliga weiter auf Talfahrt. Die Sachsen verloren am Sonntag zum Hinrundenabschluss beim VfL Osnabrück mit 0:3 und bleiben damit Tabellenletzter. Vor 15.352 Zuschauern im Stadion an der Bremer Brücke erzielten Moritz Heyer (41. Minute), Niklas Schmidt (54.) und Bashkim Ajdini (78.) die Treffer für die Osnabrücker, die weiter für Furore sorgen.

Für die Niedersachsen war es das achte Spiel ohne Niederlage in Serie und der dritte Sieg nacheinander. Das Team von Trainer Daniel Thioune ist damit bereits Tabellenfünfter. Dresden konnte nur in der ersten halben Stunde mithalten, war vor allem nach dem Seitenwechsel aber völlig chancenlos.

dpa

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