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Hochmotiviert nach Leverkusen: Club glaubt an seine Chance

FCN-Coach erwartet "schweres Spiel" gegen Bayer, will aber "etwas mitnehmen" - 19.04.2019 14:17 Uhr

Tim Leibold kann Mikael Ishak in Leverkusen wieder mit starken Flanken bedienen. © Sportfoto Zink / DaMa


Boris Schommers ist in Leverkusen geboren und jetzt Trainer des 1. FC Nürnberg, der am Samstag (15.30) in Leverkusen ein weiteres Mal den Kampf gegen den Abstieg probt. Da passt doch ein "ausgerechnet", Herr Schommers. Nein, sagt Schommers dann aber, wenn er gefragt wird, ob das eine besondere Rückkehr wird nach Leverkusen.

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Harte Brocken warten da auf den 1. FC Nürnberg im Schlussakt der Bundesliga. Das Highlight ist mit Sicherheit das Heim-Derby gegen die Bayern - doch noch andere Schwergewichte warten.


Er ist da ja nur geboren, nach drei Monaten ist die Familie wieder weggezogen, später hat er lange in Köln gelebt, für den 1. FC Köln gerabeitet. Ist das dann wenigstens ein rheinisches Derby für Schommers, Köln gegen Leverkusen. Nein, sagt Schommers dann wieder, die Brisanz eines Derbys sehen die Kölner eher in den Spielen gegen Borussia Mönchengladbach.

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Es wird also keine besondere Geschichte für Boris Schommers, wenn er am Samstag seiner Mannschaft beim Fußballspielen im Haberland-Stadion zusieht - zumindest nicht aus persönlicher Sicht. Ansonsten ist der Auftritt beim Tabellen-Achten natürlich schon besonders, weil es für Schommers´ Nürnberger die Gelegenheit ist, mit ein wenig Spielglück auf den Relegationsplatz 16 zu springen.

Club schielt auf Relegationsplatz

Drei Punkte beträgt der Rückstand auf den VfB Stuttgart nach dem 1:1 gegen den FC Schalke 04 nur noch. Über dieses 1:1 haben sie sich zurecht geärgert, dann aber schnell wieder die positiven Dinge in den Mittelpunkt gestellt. Dazu gehört laut Schommers: "Dass uns dieser Punkt nach langer Zeit mal wieder in die Situation gebracht hat, dass wir auf direkter Schlagdistanz zum Relegationsplatz liegen."

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Ein berechtigtes Tor blieb dem 1. FC Nürnberg im Abstiegsduell gegen Schalke verwehrt. Auch mit einem Elfmeter konnte man sich kurz darauf nicht belohnen. Erst Yuya Kubo brachte die Franken auf die Siegerstraße - zumindest für zwei Minuten. Die turbulente Partie gibt es hier mit noch turbulenteren Bildern!


Dass sie in noch näherer Schlagdistanz liegen könnten, blenden sie lieber mal aus. Es herrscht gute Laune am Valznerweiher. Warum? "Sie sehen über die letzten Wochen, dass sie in jedem Spiel die Chance haben, Punkte zu holen, wenn sie akribisch arbeiten. Sie sind hochmotiviert und haben Spaß daran, dass sie Fußball spielen dürfen", sagt Schommers über seine Spieler.

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Was war das für ein emotionales 1:1 gegen Schalke. Ein Tor wurde dem 1. FC Nürnberg am Freitagabend vom Schiedsrichter zu Unrecht genommen, ein Elfmeter von Hanno Behrens verschossen. Einzig Yuya Kubo brachte an diesem Tag aus Nürnberger Sicht auch offiziell den Ball im Tor unter. Dank dieser Leistung gibt's dieses Mal auch gute Noten von ihnen - nur ein Akteur fällt dabei merklich ab.


Schommers erwartet "schweres Spiel"

Fußball spielen dürfen natürlich auch die Leverkusener, es gelingt ihnen sogar noch besser als den Nürnbergern trotz einiger Probleme in den letzten Spielen. "Ein sehr schweres Auswärtsspiel bei einer spielstarken Mannschaft", erwartet Schommers, der aber auch sagt: "Wir sehen aber aufgrund der Analyse auch dort die Möglichkeit, etwas mitzunehmen."

Personalprobleme hat Schommers nicht. Außer den Langzeitverletzten Adam Zrelak und Enrico Valentini fehlt nur Törles Knöll. Linksverteidiger Tim Leibold ist nach einer allergischen Reaktion beim 1:1 gegen den FC Schalke 04 wieder voll belastbar, Virgil Misidjan bietet sich nach verbüßter Gelbsperre als Option in der Offensive an.

Fadi Keblawi E-Mail

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