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Feiertag in Freak City? Bamberg will weiter siegen

Die Domstädter wollen auch die Griechen aus Peristeri niederkämpfen - 20.11.2019 10:04 Uhr

Feiertag? Bambergs Basketballer wollen auch am Buß- und Bettag jubeln. © Nicolas Armer/dpa


Erstmals in der Geschichte beider Teams kommt es zu einem Aufeinandertreffen in einem internationalen Wettbewerb, allerdings haben die Bamberger bereits genug Erfahrungen gegen griechische Mannschaften sammeln können - und in der vergangenen Saison waren diese durchweg positiv. Beide Begegnungen mit AEK Athen wurden gewonnen. Ein Erfolgserlebnis streben Elias Harris & Co. auch am Mittwochabend an und wollen sich damit auch für die etwas unerwartete Liga-Niederlage gegen Ulm rehabilitieren. "Es ist gut, dass wir nach der Niederlage gleich wieder die Möglichkeit haben, zu zeigen, dass wir es besser können", ist Headcoach Roel Moors zufrieden damit, dass der Spielplan seine Jungs direkt erneut fordert und ihnen die Chance gibt, zumindest die internationale Siegesserie weiter auszubauen.

Konzentration auf das eigene Spiel

"Wir konzentrieren uns in erster Linie auf unser Spiel. Da versuchen wir uns stetig zu verbessern. In den letzten Wochen hat das gut geklappt, gegen Ulm weniger. Wir haben die Fehler analysiert und wissen, was wir falsch gemacht haben", blickt Assem Marei noch einmal auf die Pleite vom Wochenende zurück, freut sich nun aber auf die Partie gegen Peristeri - und dort im Speziellen auf die Centerduelle. "Peristeri hat gute Big Men, da ist es für uns und für mich wichtig, dass wir bereit sind. Wir müssen beim Rebound ausboxen, hart zur Sache gehen", verspricht der Ägypter vollen Einsatz.

Dieser wird auch dringend von Nöten sein. Peristeri reist mit der Empfehlung von zwei BCL-Auswärtssiegen in die Domstadt, gewann am letzten Spieltag in Mornar Bar mit 73:65. Doch - wie bereits erwähnt - gehen auch die Bamberger mit dem Gefühl von drei Siegen in Serie in die Partie, die ein Duell auf Augenhöhe erwarten lässt. Dass die Kontrahenten nicht nur tabellarisch aktuell nah beieinander liegen, macht auch ein Blick auf die Spielstats deutlich. Die Gäste aus Griechenland treffen mit 50,6% zwar besser aus dem Zweierbereich, doch von jenseits der Dreierlinie haben die Brose-Boys ihre Vorteile (35,9%/32,5%). Zudem ist das oberfränkische Kollektiv nach wie vor eine Macht beim Rebound: Im Schnitt greifen sich Christian Sengfelder (6,2 RpG) & Co. vier Abpraller mehr als die Athener Vorstädter. Von durchschnittlich 40 Rebounds schnappt sich Bamberg 15 am offensiven Brett und ist damit BCL-Spitze. 

Peristeri ist an beiden Enden des Courts gefährlich

"Peristeri ist eine sehr erfahrene Mannschaft mit einigen Spielern jenseits der 30 und einer Menge Partien auf höchstem europäischem Niveau. Sie wissen, wie man Basketball spielt", analysiert Coach Moors den kommenden Gegner. Die Erfahrung der Mannen von Headcoach Ilias Zouros zeigt sich unter anderem darin, dass sie es exzellent verstehen, die Offensivlast auf mehrere Schultern zu verteilen. Als Topscorer mit 14,8 Punkten führt William Hatcher ein Quartett an Spielern an, das regelmäßig zweistellige Punktzahlen auflegt. Besonders gefährlich ist der 35-jährige US-Veteran dabei im letzten Viertel. In den Schlussabschnitten der bisherigen Partien verbuchte der Guard insgesamt 45 Punkte und ist damit Führender des Wettbewerbs.

Peristeri verlässt sich jedoch nicht nur auf seine Offensivkünste. "Sie spielen eine starke Verteidigung, lassen in Griechenland die zweitwenigsten Gegenkörbe der Liga zu", weiß Bambergs Übungsleiter auch um die Stärken der Gäste in der Verteidigung und erwartet, dass seine Akteure darauf vorbereitet sind.

Durchatmen? Nicht in der Liga 

Nach Abschluss des sechsten Spieltages legt die Champions League eine zweiwöchige Spielpause ein. Dennoch bleibt Brose Bamberg kaum Zeit zum Füße hochlegen. Bereits am Samstag steht das Gastspiel in Frankfurt an, ehe sich am Dienstag darauf s.Oliver Würzburg in der "Frankenhölle" vorstellt. 

Benjamin Strüh

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