Samstag, 14.12.2019

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Durchatmen im Ronhof: Sauer und Mavraj fehlen nicht lange

Glück im Unglück für die Fürther Defensivspezialisten - 16.07.2019 10:56 Uhr

Kann wieder Gas geben auf der rechten Seite: Maximilian Sauer zwickte nach einer Attacke ein Nerv im Arm, heute kann er ins Training einsteigen. © Foto: Sportfoto Zink


Als der Augsburger Michael Gregoritsch dem auf dem Boden liegenden Fürther Rechtsverteidiger auf den Arm getreten war, erwischte er ausgerechnet einen zentralen Punkt. Sauer hatte sofort große Schmerzen, der Nerv war zunächst taub, wenig später spürte Sauer den kompletten Arm nicht mehr. Entsprechend groß waren die Schmerzen, noch in der Kabine bekam der 25-Jährige eine Infusion. Wie sich inzwischen herausstellte, entstand bei der unglücklichen Aktion kein größerer Schaden. Wenn Cheftrainer Stefan Leitl die Mannschaft heute ab 11 Uhr wieder auf dem Platz versammelt, wird Sauer dabei sein und normal an den Übungseinheiten teilnehmen können.

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Bei strömendem Regen: Fürth verliert gegen Augsburg mit 0:1

In Heimstetten musste sich die SpVgg Greuther Fürth dem FC Augsburg, Borussia Mönchengladbach und dem TSV 1860 München stellen. Gegen den FCA verlor das Kleeblatt mit 0:1 (43.). Florian Niederlechner erzielte den Siegestreffer für die Augsburger. Dabei mussten die Mannschaften auch dem Regen trotzen, der den Rasen glitschig und nass werden ließ.


Ein großes Fragezeichen steht allerdings noch hinter Mergim Mavraj. Der erst vor knapp drei Wochen zum Kleeblatt zurückgekehrte Innenverteidiger musste im ersten von zwei Testspielen bei dem Blitz-Turnier in Heimstetten verletzungsbedingt ausgewechselt werden. Nach einem Eckball war der aufgerückte Abwehrspieler im Augsburger Strafraum liegengeblieben und musste wenig später vom Fürther Ärzteteam mit schmerzverzerrter Miene vom Platz geführt werden. Schnell war klar: Mavraj, der zusammen mit Kapitän Marco Caligiuri ein spielstarkes Abwehrbollwerk bilden soll, hat es an der Schulter erwischt. Wie schwer, wurde gestern bei einer eingehenden Untersuchung abgeklärt.

Saisonstart für Mavraj wohl nicht in Gefahr

Demnach hat sich der 33-Jährige eine Schultereckgelenksverletzung zugezogen, allerdings nach ersten Einschätzungen nur in einem leichteren Fall. Die medizinisch üblichen Klassifikationen dehnen sich von "Tossy 1" bis "Tossy 3" aus, demnach scheint der Kapitän der albanische Nationalmannschaft mit einer Zerrung im Bänderapparat oder einer kleineren Teilverletzung des Schultergelenks davongekommen zu sein.

Bestätigen wollte das gestern Martin Meichelbeck vor den abschließenden Gesprächen mit den behandelnden Ärzten noch nicht, wagte aber die Vermutung, dass "nichts auf eine längere Ausfallzeit hindeutet". Zu bedenken gab Meichelbeck jedoch, dass Mavraj über eine "wahnsinnige Schmerzresistenz" verfüge. So wird das Schultergelenk des Routiniers in den nächsten Tagen mit einem speziellen Verband ruhiggestellt werden müssen. Mavrajs Einsatz zum Saisonstart in der zweiten Liga mit dem Heimspiel am 28. Juli gegen Erzgebirge Aue scheint aber nicht in Gefahr. Immerhin.

Florian Pöhlmann

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