Dienstag, 19.11.2019

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Der Richtige für rechts: Grätscht Sorg auch in Aue?

Zugang im Aufwind: Der ruhige Südbadener rettete gegen Pauli großartig - 16.10.2019 09:25 Uhr

Nürnberger Nothelfer: Diese Rettungstat von Oliver Sorg war für den Club gegen St. Pauli enorm wichtig. © Sportfoto Zink / WoZi


Ka Depp - Der Club-Podcast von nordbayern.de, Folge 13: Ein Olympiasieger im Aufsichtsrat

In der 51. Minute gleicht ein vehement angreifender FCN auf seiner Spielwiese aus - und muss keine 60 Sekunden später gegen St. Pauli beinahe den nächsten Gegentreffer fressen. Dass die Kiez-Kicker beim 1:1 vor der Länderspielpause in Person von Viktor Gyökeres kein weiteres Mal netzen, hat wesentlich mit Oliver Sorg zu tun. Dem Mann also, welcher der Brighton-Leihgabe, die gegen zunächst keineswegs vehemente, im Defensivverbund überdies unaufmerksame Franken Mitte des ersten Durchgangs die Gästeführung erzielt hat, einen weiteren Torerfolg vorenthält. Und das auf formidable Art und Weise.

Rein in die Szene! Nachdem Ryo Miyaichi im Strafraum Asger Sörensen spielerisch leicht gefoppt und quergelegt hat, klärt Sorg in höchster Not mit einem sensationellen Sliding Tackling. Und verhindert mit dem langen rechten Bein den neuerlichen Einschlag im Club-Kasten. Alles Monstergrätsche, oder was? Der 29-Jährige, der seit dem sechsten Spieltag durchgängig für den FCN verteidigt und im Abwehr- mehr als im Anschiebeverhalten dabei mit grundsoliden Auftritten aufwartet, hat gegen St. Pauli erneut einen guten Job gemacht.

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Nach vorne bleibt der schweigsame Südbadener, der über 160 Bundesliga-Partien und sogar ein (weitgehend unbedeutendes) Spiel für Deutschlands Nationalmannschaft im Portfolio hat, zwar auch in diesem Match zurückhaltend. Wie wertvoll er in der Vorwärtsbewegung für den Club werden kann, hat der Sommer-Zugang jedoch gleich bei seinem Pflichtspiel-Debüt gezeigt: In Dresden mit Wiederbeginn für Enrico Valentini eingewechselt, war es Sorgs butterweiche Flanke aus dem Halbfeld, die Nikola Dovedan zum Siegtreffer nutzte.

 

Erneute Rutschpartie im Erzgebirge? 

Die Arbeitsstelle auf rechts, die sich der frischgebackene Familienvater anfangs mit Platzhirsch Valentini teilen musste, an den Spieltagen drei bis fünf an den Zabo-Italiener vergeben war und erst seit der inzwischen auskurierten Verletzung des Aufstiegshelden sein unangefochtenes Betätigungsfeld bot, gerät vor dem Gastauftritt in Aue erneut in den Fokus. Valentini ist wieder spielfit. Der gebürtige Nürnberger scheint, zumal er nach vorne mit mehr Finesse und Zutrauen agiert, die Nase vorn zu haben.

Wie Damir Canadi die Frage nach Rechts-und-Ordnung im Erzgebirge aber auch wirklich beantwortet, bleibt dennoch spannend (Freitag, 18.30 Uhr, Live-Ticker auf nordbayern.de). Einen Platz in der Club-Mannschaft wird es für Sorg so oder so geben. Als Pendler zwischen Bank und Startelf. Und als Monstergrätscher wie gegen Pauli allemal. Vielleicht sogar schon beim nächsten Club-Spiel auf der Veilchen-Wiese. 

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