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Der HC Erlangen will in Göppingen die Revanche

Das Hinspiel endete mit reichlich Diskussionen - 08.05.2019 16:18 Uhr

Aufrichten ist angesagt: Nach der Niederlage gegen Kiel will Petter Overby und der HC Erlangen nun die Revanche in Göppingen. © Sportfoto Zink


Eine Rechnung mit dem schwäbischen Traditionsklub sieht HCE-Coach Adalsteinn Eyjolfsson noch offen: Die 24:25-Hinspielniederlage schmerzt wegen der Umstände noch. 14 Sekunden vor Ende war Nicolai Theilinger der 24:24-Ausgleich gelungen, drei Sekunden vor der Sirene warf Nemanja Zelenovic dann das Siegtor, dem lange Diskussionen darüber folgten, ob ein Stürmerfoul vorausgegangen war oder nicht.

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Drei Siege, ein Remis und nur eine Niederlage gegen Primus Flensburg hatte Frisch Auf zuletzt vorzuweisen. Am letzten Spieltag siegten die Göppinger souverän 30:25 in Lemgo, wo der HCE sich Ende März mit einem schwachen Auftritt eine 23:31-Klatsche eingefangen hatte. Der Druck für die Schwaben, die als aktuell Achter noch auf den Sprung in den EHF-Cup hoffen, sei zwar größer, "aber in der Bundesliga hat man immer Druck, Ergebnisse zu liefern", relativierte Eyjolfsson.

Seperate Anreise des Trainers

Der Isländer, den derzeit ein Infekt plagt, wird separat nach Göppingen anreisen, will aber Video- und Abschlusstraining am Donnerstagmorgen vor Ort selbst leiten. Dabei steht ihm derselbe Kader wie gegen Kiel zur Verfügung. So setzt er darauf, dass sein Team diesmal nicht nur eine Halbzeit lang auf Augenhöhe mithält, sondern 60 Minuten – wie im Hinspiel. Neben dem für die Restsaison fehlenden Christoph Steinert wird Rechtsaußen Johannes Sellin nicht zur Verfügung stehen. Der weilt die zweite Woche zur Reha in Donaustauf und wird möglicherweise auch noch eine dritte anhängen.



"Wir müssen stabil auftreten", setzt Eyjolfsson vor allem auf eine kompakte Defensive gegen den vierfachen EHF-Cup-Sieger, der über einen ausgesprochen breiten und tiefen Kader verfügt. Vor allem auf den wurfgewaltigen Rückraum und den pfeilschnellen Linksaußen Marcel Schiller, der mit 173 Treffern drittbester Schütze der Liga ist, will der 41-Jährige sein Team einstellen.

Für Michael Haaß beschert die Begegnung eine Rückkehr an eine frühere Wirkungsstätte: Von 2009 bis 2013 trug der heutige HCE-Kapitän den grün-weißen Dress. Und nicht nur er würde gerne ein ähnliches Resultat wie in der Vorsaison mit nach Hause nehmen: Kurz vor Weihnachten 2017 siegte der HCE in der EWS-Arena 28:25. 

Philipp Roser

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