22°

Montag, 19.08.2019

|

zum Thema

Club-Verteidiger Mühl denkt über seinen Abschied nach

"Natürlich ist es jetzt auch mein Job zu schauen, wie es hier aussieht" - 17.07.2019 20:48 Uhr

Lukas Mühl steht beim 1. FC Nürnberg unter Druck. © Sportfoto Zink / DaMa


Die Konkurrenz ist groß in der Club-Defensive. Mit Patrick Erras, Georg Margreitter, Lukas Jäger, Ondrej Petrak – und natürlich auch mit Lukas Mühl - kämpfen gleich fünf Akteure um die begehrten Plätze. In Wien saß der Junioren-Nationalspieler Mühl am Sonntag zunächst auf der Bank, was ihm überhaupt nicht gefiel. "Ich will jedes Spiel spielen", sagt er nach der gestrigen Trainingseinheit, von Anfang an und nicht erst ab der 67. Minute wie in Hütteldorf. Mühl kann sich wenig vorwerfen, auch im Trainingslager hat er voll mitgezogen. Und trotzdem vielleicht seinen Platz verloren.

Bilderstrecke zum Thema

Gänsehaut-Spiel: Club schlägt sich wacker gegen Wien

Der FCN hat sich beim Testspiel gegen den SK Rapid Wien gut präsentiert. Die Fan-Kulisse im Allianz Stadion begleitete das Spiel mit einer Gänsehaut-Atmosphäre.


"Natürlich ist es jetzt auch mein Job zu schauen, wie es hier aussieht, was man für Möglichkeiten hat, auch mit dem neuen Trainer", sagt Mühl, der sich mit regelmäßigen Einsätzen auch für den Kader der deutschen U 21-Auswahl empfehlen möchte. Auf der Bank wird das eher kompliziert, deswegen sondiert er mit seinem Berater offenbar den Markt. "Es wäre dumm von mir, wenn ich sagen würde: Ich schaue nirgendwo anders hin", betont Mühl, "ich werde Gas geben im Training", aber, noch mal: "Es wäre dumm von mir, wenn ich nichts anderes im Blick hätte."

Bilderstrecke zum Thema

Behrens planscht, Ishak lacht: So war das Club-Canyoning

Ab ins kühle Nass: Der Club ist am Trainingscamp-Donnerstag in der freien Natur unterwegs und das - wie soll es anders sein - natürlich im Zeichen des Sports. Die Spieler um Trainer Damir Canadi haben sich heute am sogenannten Canoying versucht. Eine Outdoor-Aktivität, bei der man tiefe Schluchten in verschiedenen Varianten hinauf- und hinabsteigt.


"Der 1. FC Nürnberg ist deutlich größer"

Denkbar also, dass Mühl den nächsten Schritt in seiner Karriere woanders geht, für Asger Sörensen ist der Club im Sommer 2019 genau der richtige Verein. "Nichts gegen Regensburg, aber der 1. FC Nürnberg ist deutlich größer, wir haben Ambitionen", sagt er – deren Realisierung allerdings nicht mehr und nicht weniger wird als ein schwerer Kampf. "Ich weiß, wie hart die 2. Liga ist, das wird kein Spaziergang", sagt Sörensen, "es gibt nur gute Mannschaften, egal ob Auf- oder Absteiger."

Da tut es gut, dass ihn eine gewisse Ruhe am Ball auszeichnet. Die hat Lukas Mühl meistens auch und jetzt trotzdem ein Problem. Namens Asger Sörensen.

 

Wolfgang Laaß

55

55 Kommentare

Seite drucken

Seite versenden



Um selbst einen Kommentar abgeben oder empfehlen zu können, müssen Sie sich einloggen oder sich zuvor registrieren

Ihr Kommentar

Ihr Kommentar:

Bitte beachten Sie unsere Netiquette.

weitere Meldungen aus dem Ressort: Sport