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Dienstag, 04.08.2020

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100 Geschichten, 100 Sieger: Die besten Sportler*innen der Region

Absolut vorzeigbar: Wählen Sie Ihre Lieblinge aus der NN-Serie! - 17.07.2020 09:24 Uhr

Zwei Olympiasieger, drei Goldmedaillen: Natürlich haben es auch Max Müller (links) und Christopher Wesley in unsere Liste geschafft. © Sportfoto Zink / JüRa, NN


Gestritten haben wir, manchmal, aber immer in der Einigkeit, dass die Liste der Sportler, die "Unsere 100" sein sollten, keinen Anspruch auf Vollständigkeit erheben dürfte. Sonst hätten es "Unsere 1000" werden müssen. In einer Region, deren (früher) große Fußballvereine insgesamt 12 Deutsche Meistertitel feiern durfte, hätten sich mühelos allein 100 Kicker finden lassen – was allerdings sehr viele Schwarzweißfotos bedeutete hätte, es ist ja alles etwas länger her.

Medaillen oder mehr?

Schwarzweißbilder sollten vorkommen, die Frühzeit des Sports in der Region, der Bogen sollte bis zur Gegenwart reichen – im Bemühen, auch die Vielfalt des regionalen Sports abzubilden, manchmal bis in kleine Winkel. Erfolge waren nicht das einzige Kriterium, es sollte auch um Haltung gehen, um Engagement, darum, wie der Sport die Menschen berühren kann. Aber natürlich trifft das nicht auf alle 100 Sportler-Geschichten zu. Bei einigen überstrahlten die Medaillen alles andere, weil herausragende Sportler nicht zwangsläufig herausragende Menschen sein müssen.

Persönliche Vorlieben? Es wäre gelogen zu behaupten, die Auswahl sei völlig frei davon. Sport lebt von Gefühlen. Aber wer zum Beispiel noch Liebeserklärungen an Ania Rösler, Marek Mintal, Conny Dumler, Martin Jellinghaus, Hannah Krüger oder den unverwechselbaren Markus Schwindl loswerden wollte, brauchte – und hatte – gute Gründe dafür. Hier können Sie für Ihren Liebling abstimmen und alle Sportler*innen auf einer Skala von 1 bis 10 bewerten:

Bilderstrecke zum Thema

Regionaler Super-Sport: Das sind "Unsere 100" - wer ist Ihr Favorit?

Gestritten haben wir, manchmal, aber immer in der Einigkeit, dass die Liste der Sportler*innen, die "Unsere 100" sein sollten, keinen Anspruch auf Vollständigkeit erheben dürfte. Sonst hätten es "Unsere 1000" werden müssen. In einer Region, deren (früher) große Fußballvereine insgesamt 13 Deutsche Meistertitel feiern durften, hätten sich mühelos allein 100 Kicker finden lassen – was allerdings sehr viele Schwarzweißfotos bedeutet hätte, es ist ja alles etwas länger her. So ist eine herrlich bunte Bildergalerie entstanden - aus Faustballer*innen, Kämpfer*innen, ganz vielen Sieger*innen und natürlich auch Fußballern. In den Nürnberger Nachrichten sind 100 Geschichten erschienen, Auszüge daraus lesen sie in dieser Galerie. Gerade für Club-Fans lohnt es sich, bis zum Ende durchzuklicken und bis zum 31. Juli auf einer Skala von eins bis zehn die 100 größten Sportler der Region zu bewerten.


Morlock gelesen, Fußballerin vergessen

Sehr viele Zuschriften haben uns gerührt – und sehr geholfen, die Redaktion entdeckte dank der Hinweise unserer Leserschaft einige Athlet*innen, die ihr bis dahin, schändlicherweise, unbekannt waren. Viele Vorschläge konnten leider nicht berücksichtigt werden – aus dem einzigen Grund, dass die Serie eben nicht als "Unsere 1000" angelegt war. Und einen Anspruch auf Vollständigkeit erheben zu wollen, wäre so kühn wie anmaßend gewesen.

Eine weit gereiste Fußballerin, die wir vergessen haben, ist uns am Mittwoch beim Frühstück eingefallen. Kurz nach der Lektüre der letzten Geschichte über den großen Fußballer, nach dem endlich das Städtische Stadion benannt ist. Zu spät, Pardon – und möglicherweise zugleich der Beginn einer neuen Serie. Es muss ja nicht wieder ein weltweit wütender Virus der Anlass sein, diese schöne Arbeit fortzusetzen.

Lange Reisen in bunte Zeiten

"Unsere 100" ist auch für uns eine Reise durch Zeiten geworden, in denen Franken vor 93.000 Menschen Feldhandball gespielt haben, in denen Faustballer den Ausflug ihres Lebens nach Brasilien unternommen haben, Handballerinnen des 1. FC Nürnberg unschlagbar, Rennradrebellen aus Herpersdorf gefürchtet waren und in denen es Fürtherinnen tatsächlich möglich war, im Eiskunst- und im Abfahrtslauf die Weltspitze zu ärgern. Es war eine Reise in Zeiten, in denen Sport so bunt und abwechslungsreich war, wie man sich das zuweilen heute gerne noch wünschen würde.

Da zu werten, zu beurteilen, den großen Alfred Schwarzmann, einen Olympiasieger aus Fürth, mit Max Müller, einen Olympiasieger aus Nürnberg, miteinander zu vergleichen, ist nicht nur nicht seriös, es erschien uns unmöglich und respektlos. Jede dieser 100 Geschichten hat schließlich nicht nur uns inspiriert, sondern viele, viele Menschen mehr.

Klicken. Schreiben. Mailen.

Sie, liebe Leserinnen und Leser, müssen sich auch nicht für einen Kandidaten entscheiden. Sie haben die Möglichkeit, in einer Bildgalerie alle hundert Sportler zu bewerten, auf einer Skala von eins bis zehn, wobei wir es für ausgeschlossen halten, dass Sie auch nur einer dieser Persönlichkeiten nur einen Punkt gönnen. Zehn Punkte sollten dagegen nur diejenigen erhalten, für die Ihr Herz besonders schlägt. Abstimmen können Sie ab sofort hier auf nordbayern.de, Sie können auch eine Postkarte schreiben (NN-Sportredaktion, Marienstraße 11, 90402 Nürnberg) oder eine Mail (nn-sport@pressenetz.de, bitte mit "Unsere 100" als Betreff). Letzter Wahltag ist der 31. Juli. Danach wird es doch eine Siegerin oder einen Sieger geben - Ihren Liebling aus Unseren Hundert.

Hans Böller und Sebastian Böhm

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