Donnerstag, 19.09.2019

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Zoll München lässt Drogenkurier mit sieben Kilo Kokain auffliegen

Rauschgift wird nun auf Reinheit und Fingerabdrücke untersucht - 11.09.2019 09:44 Uhr

Eine Teilmenge des Kokainfunds - insgesamt sieben Kilo Rauschgift fanden Zollbeamte in einem ICE nahe München. © Zoll München


Ein 58-jähriger Drogenkurier war am Montag, 2. September, in einem ICE zwischen München und Ulm unterwegs. Zollfahnder kamen dem Mann nach Ermittlungen auf die Schliche und durchsuchten den gesamten Zug. Noch vor dem Pasinger Halt wurden sie fündig. Der Mann hatte das Rauschgift in einem Koffer hinter einer nachträglich angebrachten Plastikverkleidung eingebaut. Das Kokain war bereits in sogenannte Bodypacks abgefüllt. Laut Zoll München wurden diese dem Anschein nach noch nicht in einem menschlichen Körper transportiert. Die sieben Kilo Kokain wurden sichergestellt und der 58-Jährige festgenommen.

Gegen ihn, der seinen Angaben nach von Beruf Lkw-Fahrer ist, erging mittlerweile aufgrund Fluchtgefahr Haftbefehl wegen des Verdachts von Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz. Das sichergestellte Rauschgift wird nun auf seine Reinheit und Fingerabdrücke untersucht. Die Ermittlungen dauern an.


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vek

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