Donnerstag, 19.09.2019

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Weißenburg: Das Steinheben zur Kirchweih bleibt Kult

Sieger verteidigte den Vorjahrestitel - Außergewöhnliche Leistung - 20.08.2019 06:00 Uhr

Rappelvoll: Das Steinheben ist eine jener Veranstaltungen, die den Ruf der Weißenburger Kirchweih als größtes Volksfest im südlichen Mittelfranken begründen. Auch am Sonntagabend füllte sich das Widmannsche Festzelt zu der kultigen Veranstaltung fast bis auf den letzten Platz. © Foto: Robert Renner


Es war eine tolle Titelverteidigung und doch irgendwie nur eine halbe: Marcel Rothauszky aus Sontheim an der Brenz gewann zum zweiten Mal das Steinheben auf der Weißenburger Kirchweih. Doch diesmal musste er sich den Titel nicht teilen.

Im vergangenen Jahr hatten er und der Weißenburger René Mößner jeweils über 20 Runden den 210-Kilogramm-Brocken komplett aus dem Podium gewuchtet, sodass es am Ende zwei Sieger gab. Mößner trat diesmal nicht mehr an, aber ein Spaziergang wurde es für Rothauszky trotzdem nicht, denn die Konkurrenz war stark.

Auf dem Weg nach oben: Im Finale wuchtete Marcel Rothauszky, ein Mann wie eine alte Eiche, den 210-Kilogramm-Brocken sechsmal hintereinander komplett heraus. © Foto: Robert Renner


Im Finale musste er sich dem Weißenburger Philipp Lang und Alex Klinger aus Roth stellen. Lang zog den Juramarmorblock noch einmal ganz und schließlich 16 Zentimeter aus dem Podium. Klinger und Rothauszky schafften es zweimal komplett, sodass es ein Stechen der beiden Schwerathleten gab. Jeder musste nun so oft wie möglich hintereinander den 210-Kilogramm-Block aus dem Boden ziehen.

Dem Rother gelangen zwei volle Hübe und 30 Zentimeter, der Sontheimer hingegen stellte den Brocken unter großem Jubel des fast völlig besetzten Widmannschen Bierzeltes sechsmal komplett heraus. Den von Natursteine Kittsteiner gestifteten Wanderpokal überreichten dem 24-Jährigen hernach Vorjahres-Mitsieger René Mößner sowie die beiden Kirchweihausschuss-Macher Andre Bengel und Karl-Heinz Degen.

Auch die Leistungen der übrigen Teilnehmer konnten sich sehen lassen. Auf Rang vier nach Rothauszky (Gesamthubhöhe: 550 Zentimeter), Klinger (280 Zentimeter) und Lang (215 Zentimeter) kam Fabian von Berg aus Weißenburg mit 81 Zentimeter. Markus Lindner holte sich mit 51 Zentimeter Platz fünf. Jakob Winkler aus Weißenburg schaffte 24 Zentimeter und damit Rang sechs.

Auf Platz sieben fand sich das Frauenduo Sabine König und Anja Rottler aus Kehl. Sie summierten ihre Hubhöhe in drei Runden auf 20 Zentimeter. Anna-Lena Otte und Kathrin Käferlein aus Weißenburg brachten es auf 15 Zentimeter und damit auf Rang acht. Es folgten ihnen Sven Fischer aus Heidenheim (Platz 9,12 Zentimeter), Manuel Bartsch aus Pleinfeld (Platz 10,8 Zentimeter) und Alexander Stamminger aus Weißenburg (Platz 11,2 Zentimeter).

 

ROBERT RENNER

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