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VfL-Baskets krönten Saison mit dem Pokal-Sieg

Nach 2017 haben die Treuchtlinger erneut den Bayernpokal gewonnen - 17.04.2019 07:05 Uhr

Und wir haben den Pokal: Die VfL-Baskets Treuchtlingen wurden ihrer Favoritenrolle gerecht und setzten sich bei der bayerischen Endrunde mit Siegen gegen den ESV Staffelsee und den TTV Neustadt durch. Mit dem Team freute sich Marius Lang, der Stephan Harlander im Finale als Coach vertrat. © VfL Treuchtlingen


Die VfL-Baskets sind erneut Bayernpokalsieger. Nach 2017 holte sich die Truppe von Trainer Stephan Harlander jetzt zum zweiten Mal in der Vereinsgeschichte den Titel und krönte damit eine erfolgreiche Saison, die ihnen in der 1. Regionalliga Südost den vierten Rang beschert hat (wir berichteten).

Beim "Final Four"-Turnier in Neustadt an der Aisch setzten sich die Treuchtlinger letztlich souverän gegen die Bayernligisten ESV Staffelsee (Halbfinale) und TTV Neustadt (Finale) durch.

Im Halbfinale gelang es Staffelsee in der Anfangsphase gut mitzuhalten. Nach fünf Minuten war der Spielstand sogar noch ausgeglichen (12:12). Dann setzte sich der Favorit und Regionalligist aus Treuchtlingen, der immerhin zwei Ligen höher spielt, erwartungsgemäß ab. Simon Geiselsöder schloss einen 14:0-Lauf kurz vor Ende des ersten Viertels ab. Der Flügelspieler war auch Topscorer der Partie mit 18 Zählern.

Im zweiten Viertel machten die Treuchtlinger weiter, wo sie vorher aufgehört hatten, packten nun aber in der Defensive noch besser zu. Nur vier Punkte ließen sie zu, erzielten ihrerseits 14 und gingen mit einer komfortablen 40:18-Führung in die Pause.

Coach Stephan Harlander, der wie am Tag zuvor gegen Jena auf den verletzten Peter Zeis verzichten musste, war zufrieden und gewährte allen Spielern ausreichend Einsatzzeit. Am Ende gewannen die Treuchtlinger problemlos mit 80:54 und qualifizierten sich damit fürs Finale.

Nach nur 90 Minuten Pause ging es dann im Endspiel gegen den Gastgeber TTV Neustadt, der sich im ersten Halbfinale mit 60:40 gegen den TV Traunstein durchgesetzt hatte. Die Gastgeber waren ein deutlich härterer Brocken. "Getragen von ihren Fans, die für eine super Stimmung gesorgt haben, hatten wir lange Zeit echte Probleme", fand Marius Lang, der im Finale für Harlander als Coach übernahm. Die aggressive Spielweise der Gastgeber sorgte für etliche Ballverluste und wenig Ordnung im Spiel der Baskets.

Den Klassenunterschied zwischen dem Nord-Bayernligisten und dem VfL-Team aus der Regionalliga merkte man schließlich aber trotzdem. Als Claudio Huhn gegen Ende des zweiten Viertels aufdrehte, sich immer wieder Freiwürfe erarbeitete und die Treuchtlinger in den letzten fünf Minuten vor der Pause auch nur noch zwei Punkte kassierten, fiel die Vorentscheidung. 16 Punkte Vorsprung zur Pause ließ sich der VfL nicht mehr nehmen. Zwar entschieden die Neustädter das Schlussviertel mit 16:9 für sich, den letztlich ungefährdeten 84:63-Erfolg konnten sie aber nicht mehr verhindern. Top-scorer war dieses Mal Florian Beierlein mit 21 Zählern. Der Rest war Jubel bei den Spielern und den mitgereisten VfL-Fans, die ihren Teil zu einer sehr gelungenen Veranstaltung beisteuerten.

Kapitän Stefan Schmoll war es vergönnt, zum zweiten Mal binnen drei Jahren die Glastrophäe des Bayernpokals in die Luft zu wuchten. Im Anschluss lobte er die Organisation des "tollen Events" und bescheinigte dem TTV Neustadt tolle Aussichten für die Zukunft.

VfL Treuchtlingen: Kevin Vogt, Moritz Schwarz, Simon Geiselsöder, Claudio Huhn, Stefan Schmoll, Tobias Hornn, Robin Seeberger, Florian Beierlein, Luca Wörrlein, Jonathan Schwarz, Jonathan Pospiech, Yannick Rapke, Moritz Rettner. 

wt

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