Sonntag, 22.09.2019

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Rats-Runner-Lauf in Weißenburg: Stroh, Schaum und Sprünge

Der Rats-Runners-Lauf zur Weißenburger Kirchweih ist ein besonderes Breitensportspektakel. - 19.08.2019 08:43 Uhr

Rats Runners © Robert Renner


Die kamen vor allem im Zentrum der Altstadt auf ihre Kosten. Dort hatte der TSV 1860 Weißenburg als örtlicher Veranstalter mit Lukas Sörgel und Stefan Müller als Hauptorganisatoren zahlreiche Hindernisse aufgebaut, durch, über und unter denen die Teilnehmer mussten.

Rats Runners Weißenburg © Robert Renner


Bei schönstem Sommerwetter ging das Publikum begeistert mit und feuerte die Sportler an. Besonders beliebt waren bei den Zuschauern einmal mehr die Schaumstation und der Wassercontainer. An diesem hatten auch einige Jungs ihren Spaß. Sie forderten die Athleten lautstark auf: „Arschbombe, Arschbombe!“ Die Umstehenden stimmten munter ein, und so mancher Sportler ließ sich darauf ein und sprang in den Container, dass die braune Brühe nur so spritzte.

Das war für die Rats-Runners freilich nicht die einzige Herausforderung. Sie mussten außerhalb der Stadt die Rezat durchqueren, durften durchs Römerkastell spurten und waren vor allem in Hindernisparcours in der Altstadt gefragt. Da galt es beispielsweise mannshohe Strohballen zu überwinden (oben links), in mit Wasser gefüllte Container zu tauchen (oben rechts), dort den Badetag nachzuholen (Mitte links) oder sich einschäumen zu lassen (rechts).

Bilderstrecke zum Thema

Schlamm, Schaum, Betonbrocken: Rats Runners kämpfen sich durch Hindernisstrecke

Der Urban Run der Rats Runners zur Weißenburger Kirchweih ist ein Breitensportspektakel der besonderen Art. Es gilt für die Sportler in der und um die Weißenburger Altstadt wahlweise zehn oder 20 Kilometer zu laufen und dabei Hindernisse zu überwinden. Das kann ein Container voller Altreifen genauso sein, wie einer voller Schlamm oder einer voller Betonbrocken. Das können aber auch Schrottautos sein, durch die es zu krabbeln gilt, oder Lkw und Bagger. Auch eine Schaumkanone durfte nicht fehlen.


Als Hindernisse dienten aber auch ein Container voller Altreifen (Mitte rechts), ein voller Betonbrocken (links unten) oder einer mit Schlammeinlage (rechts unten). Egal wie, es galt durchzukommen für die Teilnehmer, unter denen sich zahlreiche einheimische Sportler befanden. 

Robert Renner

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