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Treuchtlinger Kurpark: Vandalismus nimmt überhand

Hängematten zerschnitten und Kinderhäuser in die Altmühl geworfen - Stadt erstattet Anzeige - 06.05.2019 17:45 Uhr

Schon vor einiger Zeit wurden im Treuchtlinger Kurpark die Steinsäulen des Künstlers Ernst Steinacker Opfer von Randalierern. © Marina Stoll, Stadt Treuchtlingen


Aktuellstes „Opfer“ der Randalierer sind die Hängematten, für die die Stadt zum Kurpark-Jubiläum kunstvoll gestaltete Gestelle angeschafft hatte. Erstmals wurden die Matten schon vergangenes Jahr von Unbekannten zerschnitten, zerrissen und angezündet. „Nach reiflicher Überlegung“ habe die Stadt dieses Jahr neue Matten angeschafft, heißt es aus dem Rathaus. Doch diese wurden vergangene Woche wieder teils zerstört, teils gestohlen. Man bitte deshalb „um Verständnis, dass nun nicht erneut Matten gekauft werden“. Die Gestelle sollen vorerst bleiben.

Ebenfalls erst kürzlich wurden auch die Häuser zerstört und teils in die Altmühl geworfen, die die Kindergartenkinder 2017 im Zuge des Projekts „Wir sind Treuchtlingen“ gestaltet hatten. Die Überreste hat der Bauhof nun zu einer etwas „geschrumpften“ Ausstellung zusammengefügt. Frühere Objekte des Vandalismus waren das Tipi der Freiwilligenagentur und der Flüchtlingshilfe Wald, das im Herbst 2017 niederbrannte, die Steinsäulen des Künstlers Ernst Steinacker, die Unbekannte abbrachen, sowie etliche weitere Kunstwerke und Hinweisschilder.

Die Stadt hat deshalb nun Anzeige gegen Unbekannt erstattet und bittet die Bürger, „mit offenen Augen durch den Kurpark zu gehen und weitere Beschädigungen zu melden“. Hinweise auf die Täter nehmen Stadtverwaltung und Polizei entgegen.

 

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