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Treuchtlinger Ferienakademie macht fit für den Beruf

Bei dem MAP-Projekt arbeiten Hochschule und Hermann-Gutmann-Stiftung eng zusammen - 22.08.2018 12:17 Uhr

Beim Wandern und am Lagerfeuer erlebten die Schüler bei der MAP-Ferienakademie in Treuchtlingen Gruppenzusammenhalt. © Lukas Sörgel/HAM


Die Abkürzung „MAP“ steht für Mittelschulen-Arbeitswelt-Partnerschaft. Das von der EU im Zuge des „Leader“-Programms geförderte Projekt verbindet schulische Inhalte mit erlebnispädagogischen Elementen, psychologisches Training mit Aktivitäten unter freiem Himmel und persönliche Herausforderungen mit Gruppenzusammenhalt.

Die Teilnehmer der diesjährigen Ferienakademie verbringen zehn Tage auf dem Treuchtlinger Hochschulcampus. Es sind Schüler aus den kommenden siebten Klassen, die von ausgebildeten Trainern betreut werden. Auf dem „Stundenplan“ stehen Floßbauen, ein Wassersporttag, Klettern und Balancieren im Hochseilgarten, Lagerfeuermachen, Wandern, ein Betriebsbesuch, Geschichtenschreiben, Projektarbeit und vieles mehr.

Das „große Abenteuer“ soll den Mädchen und Jungen lange in Erinnerung bleiben und soziale Kompetenzen auf den künftigen Lebensweg mitgeben. Spielerisch vermittelt die Akademie schulische Inhalte und fördert die Persönlichkeitsentwicklung. Anfang September kommen dann die Teilnehmer aus dem vergangenen Jahr noch einmal auf den Campus.

Auch Klettern im Hochseilgarten gehörte zu den Aktivitäten bei der MAP-Ferienakademie in Treuchtlingen. © Lukas Sörgel/HAM


Langfristige Studie

„Wir freuen uns sehr, dass alle erneut dabei sind“, sagt Angela Novotny von der Hermann-Gutmann-Stiftung. „Es ist toll zu sehen, wie sich die jungen Menschen entwickelt haben und wie viel Spaß sie an unserem Projekt haben.“ Dies zeige, dass das Konzept der Ferienakademie aufgehe.

Die wissenschaftliche Leitung des Projekts hat Professor Manuel Sand von der Hochschule für angewandtes Management. „Die ersten Ergebnisse der langfristig angelegten Studie sind sehr positiv“, berichtet er. „Das ausgezeichnete Feedback von Eltern, Lehrern und Schülern hat uns selbst überwältigt und sehr stolz gemacht.“

Ein weiterer Baustein des MAP-Programms ist der jährliche Berufsparcours an der Senefelder-Schule. Dort können sich die Mittelschüler in fünf- bis zehnminütigen Mini-Praktika an typischen Aufgaben aus verschiedenen Berufsfeldern versuchen. An etwa 20 Stationen begleiten Unternehmensvertreter die Siebt- und Achtklässler dabei. Dieses Jahr findet der Parcours am 15. und 16. Oktober von 7.30 bis 12.30 Uhr statt.

Weitere Informationen zur Ferienakademie gibt es unter map-ferienakademie.de sowie zum Berufsparcours unter map.hermann-gutmann-stiftung.de/berufsparcours 

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