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Montag, 21.10.2019

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Halbe Million Euro Schaden: Hof brannte komplett nieder

Zwei Scheunen und ein Wohnhaus fielen Flammen zum Opfer - 11.12.2018 11:47 Uhr

Flammen schießen aus den Dächern des Gehöfts in Rehlingen: Am Montagnachmittag hatten die Einsatzkräfte dort allerhand zu tun, um das Feuer unter Kontrolle zu bekommen. © Peter Prusakow


Gegen 13.30 Uhr wurden Polizei und Feuerwehr über den Brand informiert. Beim Eintreffen der Löschzüge standen das Wohnhaus und eine Scheune bereits in Vollbrand. Trotz der Anstrengungen zahlreicher Feuerwehrkräfte aus umliegenden Gemeinden griff das Feuer auf eine angrenzende Scheune über. Die rund 150 Feuerwehrkräfte konnten trotz des Einsatzes von Großgerät wie der Drehleiter nicht verhindern, dass nahezu der gesamte Hof niederbrante. Eine Bewohnerin des Hofes wurde mit einer Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht. Ein Standardprozedere, wie ein Polizeisprecher erklärt. Tiere wurden auch keine verletzte, in der Scheune waren Traktoren gelagert.

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Am Montagnachmittag gab es für die Feuerwehren aus dem Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen einen großen Einsatz: Ein Feuer, das in einem Wohnhaus eines Aussiedlerhofes in Rehlingen ausgebrochen war, brannte drei Gebäude komplett nieder. Die Bewohnerin des Hofes erlitt eine Rauchgasvergiftung. Die bis zu 150 Einsatzkräfte der Feuerwehr versuchten mit aller Kraft, ein Übergreifen der Flammen auf ein Nachbarhaus zu vermeiden.


Sie seien lange mit dem Ablöschen einzelner Glutnester beschäftigt gewesen, weil die Einsatzkräfte so schlecht hingekommen seien, erklärte Kreisbrandrat am Montagabend. Das Nachbarhaus, auf welches die Flammen zwischenzeitlich überzugreifen drohten, konnte jedoch gerettet werden.

Neben der Feuerwehr waren auch die Polizei und das BRK vor Ort. Der Brandschaden beläuft sich in etwa auf 500.000 Euro. Die Ansbacher Kripo hat die Ermittlungen zur Klärung der Brandursache übernommen, sie ist am Dienstag vor Ort.

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Einen Tag nach dem Großbrand des Aussiedlerhofs Lohhof bei Rehlingen (Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen) wird das Ausmaß des Feuers deutlich.


Für die Gemeinde ist das bereits der zweite Großbrand in diesem Jahr. Im März war eine Lagerhalle bei Büttelbronn Opfer der Flammen geworden.

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Der Bericht wurde am 11. Dezember um 14.20 Uhr aktualisiert. In der Ursprungsmeldung war davon die Rede, dass das Feuer von der Scheune auf ein Wohnhaus übergriff. Nach aktuellen Erkenntnissen brach das Feuer jedoch im Wohnhaus aus und griff dann auf die Scheunen über. Außerdem waren 150 Feuerwehrleute beteiligt, nicht 100, wie zuerst gemeldet.

beh/ als E-Mail

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