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Dienstag, 17.09.2019

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Feuer in fränkischem E-Bike-Shop: Akkus drohten zu explodieren

Feuerwehr musste die Batterien mit Sand abdecken und Feuer ersticken - 18.08.2019 18:37 Uhr

In einem Fahrradladen in der Treuchtlinger Kirchenstraße war am Sonntagnachmittag (18. August) ein Feuer ausgebrochen. 70 Einsatzkräfte der Feuerwehr waren vor Ort. © NEWS5 / Goppelt


„Die Feuerwehr hat als erstes die Werkstatt ausgeräumt“, erklärt Kreisbrandinspektor Volker Satzinger. „Der Schwerpunkt lag auf einem Schrank mit Akkus.“ Die nämlich können nicht mit Wasser gelöscht werden. Die Retter konnten sie nur mit Sand bedecken, um die Flammen zu ersticken. Die Akkus schwelten anschließend weiter und mussten in einer Metallwanne ins Freie gebracht werden. Verletzt wurde niemand, den Brand selbst hatte die von Anwohnern alarmierte Feuerwehr relativ schnell unter Kontrolle. Ein Teil der rund 70 Einsatzkräfte blieb über Nacht zur Brandwache.

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Verkokelte Räder und gefährliche Akkus: Feuer in E-Bike-Store

Ein Feuer in einem Treuchtlinger E-Bike-Geschäft forderte am Sonntagnachmittag die Feuerwehr. Flammen schossen aus dem Gebäude, dicker Rauch stand über der Innenstadt. Besonders Akkus, die in dem Laden verkauft wurden, machten den Rettern Probleme. Verletzt wurde aber niemand.


Den Schaden schätzen Polizei und Eigentümer auf einen mittleren bis hohen sechsstelligen Euro-Betrag. Wände und Decken sind verrußt, Glas ist gesprungen. Die Kriminalpolizei, die am Montag (19. August) vor Ort war, konnte den Laden auch einen Tag später nur mit Atemschutz betreten. Viele der teils sehr teuren Fahrräder sind ebenfalls verkohlt, die Reifen geschmolzen.

Am Montag suchten Spezialisten den Kriminalpolizei nach der Ursache für den Brand. Im Laden entstand hoher Sachschaden. © Patrick Shaw


Brandstiftung oder Fahrlässigkeit schlossen die ermittelnden Kriminalbeamten am Tag nach dem Feuer bereits nahezu aus. Die Mitarbeiter hätten das Geschäft etwa eine Stunde vor Ausbruch des Feuers verlassen. Ausgangsort des Brandes sei die Werkstatt gewesen, Einbruchspuren gebe es keine. Allerdings müssen erst noch die wegen mehrerer Einbrüche in den vergangenen Jahren installierten Überwachungskameras ausgewertet werden.

[Der Artikel wurde am 19.08.2019, 17 Uhr, komplett überarbeitet und um die geschätzte Schadenshöhe und vermutliche Brandursache ergänzt] 


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tl/psh E-Mail

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