Donnerstag, 23.05.2019

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First Responder: Fahrzeug für die schnellen Ersthelfer

Junge Gruppe der Feuerwehr Rohr ist jetzt besser ausgestattet — "Wichtige Funktion" - 26.10.2018 18:00 Uhr

Die First-Responder-Gruppe Rohr und die Feuerwehr-Führungskräfte präsentieren zusammen mit den Sponsoren das Einsatzfahrzeug der Rohrer Ersthelfer. © Foto: Feuerwehr


Im feierlichen Rahmen und im Beisein der Aktiven sowie zahlreicher Ehrengäste wurde im Feuerwehrgerätehaus das "neue" Einsatzfahrzeug übergeben. Seit Februar 2017 leistet die 17-köpfige First-Responder-Gruppe Rohr hervorragende Arbeit bei der Erstversorgung von Notfallpatienten, so Feuerwehrvorsitzender Herbert Richter. Das Einsatzfahrzeug, ein fünf Jahre alter roter VW Passat Kombi. Er bekam nachträglich Blaulicht und Martinshorn sowie Funkausstattung eingebaut, so Kommandant Thomas Richter.

Die First-Responder-Gruppe Rohr agiert ehrenamtlich und kommt zum Einsatz, wenn der reguläre Rettungsdienst einen Engpass hat. Dann übernehmen Feuerwehrleute die Erstversorgung von Patienten, bis Rettungswagen oder Notarzt eintreffen. Ausrüstung, Fortbildungen sowie große Teile des Verbrauchsmaterials müssen von der Feuerwehr selbst finanziert werden.

Der Kauf des Fahrzeugs wurde nicht zuletzt durch zahlreiche Spenden aus der Bevölkerung und der Geschäftswelt möglich, Thomas Richter bedankte sich für die Unterstützung. Die Gemeinde Rohr hat ebenfalls einen großzügigen Zuschuss gewährt, wie stellvertretender Bürgermeister Klaus Popp betonte. Er wünschte der First-Responder-Gruppe stets unfallfreie Einsatzfahrten. Zu den Fahrzeug-Sponsoren gehörten ferner die von Vorstand Markus Schröppel vertretene Raiffeisenbank Heilsbronn/Rohr-Windsbach und die Sparkasse Mittelfranken-Süd, deren Glückwünsche Werner Gugel überbrachte.

Wichtige Funktion im ländlichen Raum

Kreisbrandinspektor Richard Götz betonte, dass die First-Responder-Gruppe eine wichtige Funktion im ländlichen Raum erfülle. Dies bestätige auch die Einsatzstatistik. Götz brachte zusammen mit Kreisbrandrat Werner Löchl seine Wertschätzung für diese Aufgabe zum Ausdruck. Glückwünsche hatte auch Bundesfeuerwehrarzt Dr. Klaus Friedrich übermittelt, der bei Ausbildung der Ersthelfer mitwirkte. Pfarrer Markus Wandtke erklärte, dass die Arbeit der Ersthelfer praktizierte Nächstenliebe sei und nahm die Segnung der Gruppe und ihres Einsatzfahrzeuges vor. 

NORBERT WIESER

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