Mittwoch, 20.11.2019

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Unter einem Dach vereint

Einweihung des Dorfgemeinschaftshauses für die Jugend in Großharbach - 25.02.2019 16:20 Uhr

Die Kinder des Ortsteils bekundeten ihre Freude über das für die Jugend sanierte Gebäude, das sich direkt am Ortseingang von Großharbach befindet, auf musikalische Weise. © privat


Fast ein Jahrzehnt ist vergangen, seit sich insbesondere die Jugend in Großharbach um ein eigenes Domizil bemüht hat. Mehrere Versuche wurden gemeinsam mit der Gemeinde unternommen einen Jugendtreff einzurichten. Vergeblich versuchte man ein denkmalgeschütztes Gebäude zu erwerben um es für die Jugend zu sanieren. Auch verschiedene Varianten im und am Feuerwehrhaus wurden geprüft.
Schließlich ergab sich im Jahr 2011 die Möglichkeit ein Wohnhaus zu erwerben, das kurzfristig der Landjugend zur Nutzung zur Verfügung gestellt werden konnte.
Im Rahmen einer kleinen Dorferneuerung stellte das Amt für Ländliche Entwicklung Fördermittel für Um- und Ausbau zur Verfügung. Das war im Jahr 2015 der Startschuss für  den eigentlichen Umbau des Gebäudes.

Fast ausschließlich in Eigenleistung wurde das Gebäude saniert. Dach, Fassade, Fenster, Heizung, Treppenaufgang wurden erneuert um nur einiges zu nennen. Ein neuer Gehweg wurde angelegt und das Umfeld neu gepflastert. Einheimische Firmen unterstützten das Projekt ebenso wie erfahrene Handwerker aus der Gemeinde. Gerhard Jörg, Behördenleiter des Amtes für Ländliche Entwicklung, lobte in seinem Grußwort dieses Projekt als Ergebnis einer intakten Dorfgemeinschaft. Mit insgesamt 60000 Euro an Zuschüssen konnte sein Amt einen wesentlichen Beitrag zum Gelingen leisten. Die Gesamtkosten, die von der Gemeinde aufgebracht wurden, belaufen sich auf zirka 150000 Euro.

Kindergottesdienst zieht ein

Viel Platz für Zusammenkünfte jeglicher Art ist in dem Dorfgemeinschaftshaus vorhanden. © privat


Auch die Kirchengemeinde Großharbach wird das Projekt unterstützen, indem sie 5000 Euro für Einrichtungsgegenstände die noch zu beschaffen sind, zur Verfügung stellt.
Neben der Landjugend, die schon seit Jahren das Haus nutzt, wird nun auch das Kindergottesdienstteam mit den Kindern, das seit fast zwei Jahrzehnten bei Familie Ott private Räume nutzen durfte, „einziehen“. Dies freute insbesondere auch Pfarrerin Elke Schwab, die das Haus anlässlich der Einweihung segnete.
Bürgermeister Johannes Schneider, der in unmittelbarer Nachbarschaft wohnt und das Haus und seine damaligen Bewohner noch aus seiner Kindheit kennt, bekundete in seinem Grußwort seine Freude über die neue Verwendung. „Gemeinschaft und Gemeinsinn erhalten unsere Dörfer am Leben und machen sie lebenswert“, mit diesen Worten dankte er allen, die einen Beitrag geleistet haben.

js

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