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Mittwoch, 22.05.2019

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Trümpfe voll ausgespielt

Beim Almabtrieb zieht Gailroth viele Register – Inklusive Hüttenzauber - 29.10.2018 12:40 Uhr

Der Erzberger Brauchtums- und Heimatverein zeigt beim Almabtrieb Flagge. © Weber


Inzwischen kommen die Zuschauer von weit her und können nur staunen, was sich aus dieser Bierlaune in den 90ern entwickelt hat. Ein Stammtisch hatte damals den Almabtrieb im Allgäu besucht und befunden: Das können wir auch.

Gesagt, getan. Die Alm wurde kurzerhand auf die Rapswiese im nahegelegenen Theuerbronn verlegt. Von dort lassen die Organisatoren Ende Oktober das Vieh, geschmückt und folkloristisch begleitet, nach Gailroth ziehen. Eine Art Hüttenzauber in der örtlichen Gemeinschaftshalle mit Markttreiben im Dorf schließt sich an.

Zwar nur ausgeliehen, aber gut anzuschauen: geschmücktes Vieh an der Hand der Führer beim Almabtrieb. © Weber


Inzwischen muss das Vieh für den Almabtrieb mangels eigenen Bestands ausgeliehen werden. Sieben Stück waren es diesmal vom Betrieb Willi Streng aus dem  Schillingsfürster Ortsteil Wohnbach und acht Stück vom Betrieb Kai Grombach aus dem Fichtenauer Ortsteil Matzenbach.

Für etwas alpenländisches Flair haben der Musikverein und die Trachtengruppe Martinszell gesorgt. Brauchtumsvereine von diesseits und jenseits der Landesgrenze zeigten frohgelaunt Flagge. Oldtimerfreunde waren mit ihren betagten Bulldogs   dabei. Mit Themenwagen wurde für Milch, Most und Co. als regionale Erzeugnisse geworben.

Der Nachwuchs nutzte beim Umzug gern die Gelegenheit, sich am Steuer von Tretautos oder auch nur als Passagier auf den Wagen einzuklinken und Flagge zu zeigen.

  

-ww-

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