Freitag, 24.05.2019

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Attraktiver Standort: Insinger Ansturm

Gemeinde überholt alle bei Umlagekraft – Riesenecho bei Präger - 17.04.2019 08:52 Uhr

Bürgermeister Peter Köhnlechner (mit Feuerwehr-Schlauch) freut sich mit Ulrike und Harry Präger über die gute Entwicklung. © Weber


Insingen ist - heimlich, still und leise - zum Vorzeigemodell geworden und lässt inzwischen, beispielsweise bei der Umlagekraft pro Kopf, alle anderen Städte und Gemeinden im Landkreis Ansbach hinter sich.

Selbst langjährige Listenführer wie Herrieden haben dem Antritt, mit dem sich Insingen in der Statistik des Bayerischen Landesamts für 2019 an die Spitze gesetzt hat, nichts mehr entgegenzusetzen. Mit 1704,84 Euro Umlagekraft pro Einwohner  führt die Gemeinde im Süden von Rothenburg die Kreistabelle mit klarem Vorsprung an, liegt im gesamten Bereich des Regierungsbezirks Mittelfranken sage und schreibe auf Platz fünf, landesweit auf Platz 82. Ein weiterer kräftiger Schub von 2018 auf 2019 gab dabei den Ausschlag.

Im vergangenen Jahr hatte Insingen kreisweit noch auf Platz zehn gelegen, in Mittelfranken auf Platz 40 und landesweit auf Platz 391. Gegenüber 2018 konnte die Gemeinde um über 50 Prozent zulegen und damit die zweitbeste Steigerungsrate im Landkreis Ansbach erzielen.

Deutlich vor all den Musterschülern

Auf Platz zwei in der Statistik 2019 landet im übrigen Wassertrüdingen mit 1658,47 Euro. Herrieden nimmt mit 1628,35 Euro Platz drei ein. Platz vier belegt Schnelldorf mit 1338,91 Euro vor Wilburgstetten mit 1332,45 Euro und Dietenhofen (1332,03 Euro).

Feuchtwangen ist mit 1206,53 Euro auf Platz sieben verzeichnet. Ohrenbach, mit nur etwas über 600 Einwohnern kleinste Gemeinde im Landkreis Ansbach, aber unter anderem mit zwei Autobahn-Raststätten auf der Gemarkung ausgestattet, sieht sich mit 1203,22 Euro erfreut auf Platz acht, noch vor Rothenburg, das auf 1203,13 Euro kommt. Dinkelsbühl macht mit 1180,84 Euro das Zehnerfeld an der Spitze der Statistik komplett.

Elfter, Vierzehnter, Fünfzehnter aus Bereich um Rothenburg

Aus dem Bereich um Rothenburg sind noch im oberen Bereich der  Tabelle verzeichnet: als Elfter Steinsfeld (1121,00 Euro), als Vierzehnter Dombühl (1040,93 Euro) und als Fünfzehnter Geslau (1036,35 Euro). Insgesamt kommen in der Statistik   19 Städte und Kommunen aus dem gesamten 58er Feld im Landkreis Ansbach auf über 1000 Euro Umlagekraft pro Einwohner.

Am vergangenen Wochenende hat Insingen einen aktuellen Beweis für seine neue Anziehungskraft geliefert. Zur Einweihungsfeier der Firma Präger Schlauchtechnik für deren Erweiterung im Mischgebiet "Suhlfeld" nördlich des Hauptortes direkt an der Staatsstraße 2419  (frühere Bundesstraße 25) kamen mehr als 1000  Besucher. "Einfach top", kommentiert Harry Präger.

Sein im Jahr 2010 gegründetes und 2013 nach Insingen gekommenes Unternehmen zeigte sich übrigens mit beheiztem Zelt, vielen Helfern und gut disponierter Menge an Speisen und Getränken den Ausmaßen  der Feier souverän gewachsen. Allein 33 Kuchen warteten auf Abnehmer und wurden komplett verzehrt. Auch von den zahlreichen gegrillten Steaks blieb kein einziges übrig.

Unter den Besuchern war auch Bürgermeister Peter Köhnlechner, der sich mit Ulrike und Harry Präger über die große Resonanz freute. Die Gemeinde kaufe ihre Feuerwehr-Schläuche natürlich beim Unternehmen hier vor Ort, versicherte er, "und selbstverständlich mit dem Aufdruck Feuerwehr Insingen, was ja hier zum Angebot gehört." Präger Schlauchtechnik hat mit der Erweiterung die Zukunft in den Fokus genommen. Ein Fachsortiment von rund 2000 Artikeln ist auf Lager.

Das Unternehmen hält für Speziallösungen in der Industrie, bei Speditionen, in der Landwirtschaft alles bereit, was an Schlauch, Schieber und Verbindungsstück gebraucht wird und versorgt den gesamten süddeutschen Raum, darüber hinaus die Schweiz und auch Abnehmer weit oberhalb der Mainlinie.

Der Gewerbebereich im Mischgebiet "Suhlfeld" greift weiter um sich. So schnell, dass die Flächen so gut wie vergriffen sind und die Gemeinde an Ausweitung denken muss, um bei weiteren Anfragen nicht abwinken zu müssen. Auch eine Anschlussbetreuung für Kindergarten und Schule siedelt an. 

-ww-

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