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Donnerstag, 22.08.2019

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Zuhören leicht gemacht: Mikrofone im Allersberger Gilardi-Saal

Mit Mikros können sich Markträte und Zuhörer bei Sitzungen mehr Gehör verschaffen. - 17.07.2019 10:00 Uhr

Erstmals hat der Allersberger Marktgemeinderat im neuen Gilardi-Saal mit multimedialer Ausstattung getagt. © Foto: Reinhold Mücke


Technisch neu ausgestattet präsentierte sich der Saal, in dem seit einiger Zeit die Sitzungen des Marktgemeinderates stattfinden. Über dem Tisch des Bürgermeisters werden großformatig die Vorlagen eingeblendet, dazu stehen überdimensionale Bildschirme für Zuhörer und Markträte zur Verfügung. Alle Beiträge werden über Lautsprecher übertragen.

Für den Vorsitzenden und die Verwaltung sowie für jeweils zwei Markträte sind Mikrofone aufgestellt, so dass auch in den hintersten Reihen noch alles gut verständlich ist und die Ohren nicht mehr so stark gespitzt werden müssen. Für die Zuhörer steht, wie beispielsweise bei der Bürgerfragestunde, zusätzlich ein mobiles Mikrofon zur Verfügung.

Manche taten sich schwer bei der ersten Sitzung mit der multimedialen Ausstattung und hatten schon Schwierigkeiten, den richtigen Knopf für das Einschalten des Mikrofons zu finden. "Die Technik wird uns schon noch manches abverlangen", kommentierten einige Markträte. Aber dann gewöhnte man sich doch relativ schnell an das Novum.

Bei der Bürgerfragestunde hatten einige Zuhörer Anfragen, die freilich nur teilweise eine endgültige Antwort erhielten. So wollte Rüdiger Beckmann Bemühungen des Marktes, die Challenge-Strecke wenigstens beim Radfahren auch über das Allersberger Gemeindegebiet zu führen, ausgeweitet wissen und dafür eine Initiative des Marktes erreichen. Denn touristisch hätte dies einen großen Multiplikationseffekt. Darüber will Bürgermeister Horndasch im Marktrat beraten lassen.

Auch schriftliche Anfragen lagen vor, wie etwa das Versetzen der geplanten öffentlichen WC-Anlage vom westlichen Innenhof des Gilardi-Anwesens auf die östliche Seite. Dem erteilte Horndasch gleich eine klare Absage, weil man das auch schon zuvor ausgiebig überlegt habe. Oder die gedruckte Version des Veranstaltungskalenders abzuschaffen, weil im Internet und im Mitteilungsblatt alles zu finden sei.

Ein Anfragethema war die Straßenreinigung: Dafür müsse zwar das gesamte Jahr bezahlt werden, aber der Winterdienst wurde eingestellt, so dass die Straßen glatt und nicht gefahrlos zu überqueren seien, wie eine Ebenriederin anprangerte. Die Straßenkehrgebühr werde zum 1. Januar 2020 abgeschafft, antwortete der Bürgermeister. 

cke

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