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Mittwoch, 23.10.2019

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Spalt: Azubis und Aha-Erlebnisse

Bei der zweiten Azubi-Nacht in der Bier- und Hopfenstadt gab es auch Blicke in Tiefsee und Weltall - 13.04.2019 12:00 Uhr

Die Besucher der gut besuchten zweiten Azubi-Nacht, die erneut im Kornhaus der Hopfen- und Bierstadt Spalt über die Bühne ging, konnten sich aus erster Hand über das Ausbildungsangebot informieren.


Wie sehr der Ausbildungsmarkt in eine Richtung gekippt ist, machte gleich zu Beginn ein grüner Teppich deutlich, der den potenziellen Azubis ausgerollt wurde. Die Farbe war dabei allerdings keine Anspielung auf die hier einst gelagerten Hopfendolden, sondern auf die Vereinigte Zunft als Organisator der Veranstaltung, die "so gut besucht worden ist wie im vergangenen Jahr die Premiere", zeigte sich Zunftmeister Stefan Nüßlein zufrieden über die Resonanz. Viele schätzten die persönliche Atmosphäre, war er sich mit Bürgermeister Udo Weingart einig.

Auch die Unternehmen nutzten die Chance, sich untereinander noch besser zu vernetzten. Dass sie das ohnehin schon tun, bewies eine Karbonfelge aus dem Hause CG TEC, die ein Alurahmen von Toolcraft zierte. Erstgenanntes Unternehmen stellt auch Antriebswellen aus Karbon her, die in Tauchrobotern zum Einsatz kommen.

Das faszinierte den 14jährigen Lukas Ullrich aus Spalt dermaßen, dass er gleich einen Kontaktbogen ausfüllte und nun auf ein Praktikum bei der Firma hofft, die sich auch bei Messen in Paris präsentiert. Über das Unternehmen informiert hat in Spalt aber nicht nur Vertriebsprofi Christian Most, sondern gleichfalls Jonathan Bobos, der dort eine Ausbildung zum Industriekaufmann durchläuft.

Dieses niederschwellige Konzept der Azubi-Nacht kam auch heuer bestens an. So manches Familientreffen wurde zudem hier angebahnt. Wenn etwa die in Stockheim wohnende angehende Industriekauffrau Sophie Huber von der Firma Fath sich an deren Stand mit Schwester Theresa trifft, die ihrerseits Arzthelferin lernt.

Wer Teile verkaufen will, die später einmal im Weltall ihren Dienst tun, war wiederum bei HSM gut aufgehoben. Ordentlich etwas zu tun gab es für Theresa Gruber, die sich gerade zur Altenpflege-Fachkraft ausbilden lässt. Sie packte sich die Interessenten an ihrer Branche zu Demozwecken auf ein Rollstuhlfahrrad und radelte mit ihnen ins Caritas Seniorenheim, wo weitere Infos und zu erklärende Gerätschaften warteten. Auch die 14jährige Lisa Schwarz genoss die Fahrt, blieb aber in Sachen Berufswahl zurückhaltend.

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