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Mittwoch, 23.10.2019

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Schlenk: Leuchtturmprojekt verändert seine Farbe

Das Unternehmen Schlenk weihte in Barnsdorf ein modernes Technikgebäude mit changierender Fassade ein - 09.04.2019 17:02 Uhr

Das neue Technikgebäude des Unternehmens Schlenk in Barnsdorf ermöglicht modernes Arbeiten, da die Prozesse perfekt ineinandergreifen.


Roth. Mit einer Feier hat das Rother Unternehmen Schlenk in Barnsdorf ein modernes Technikgebäude für Schlosserei, Elektrowerkstatt und Lager seiner Bestimmung übergeben. Als Teil eines 6,4 Millionen-Euro-Projekts soll damit Qualität und Effizienz erhöht werden.

Im Glanz des eigenen Produkts "Zenexo Golden Shine" erstrahlt die Fassade des neuen Bauwerks am Ortseingang von Barnsdorf. Der Farbton "Fränkische Kiefer" fügt das Gebäude ins Gelände ein: Je nach Lichteinfall erscheint die Fassade in Gold bis hin zum Braun ähnlich der Kiefernstämme. Der Effektpigmenthersteller Schlenk zeigt somit am eigenen Gebäude, wie seine Produkte angewendet werden können.

Vorstandsvorsitzender Joachim von Schlenk erläuterte vor rund 100 Gästen: "Ziel ist die Konzentration von Fachkompetenz in einem Gebäude. Mit dem hausinternen Maschinenbau können wir flexibel auf die dynamischen Anforderungen unserer Kunden und Märkte reagieren und schützen unser betriebseigenes Know-how. Mit Digitalisierung von Verwaltungs- und Planungsprozessen kommen wir auch unserem Anliegen nach, die Arbeitsbedingungen für unsere Mitarbeiter moderner und ergonomischer zu gestalten. Unsere Mitarbeiter werden ihr Material per Tablet bestellen. Das wird dann vollautomatisch zur Verfügung gestellt." Schlenk lobte die sehr gute Umsetzung des Projekts durch Mitarbeiter und beteiligte Firmen.

Landrat Herbert Eckstein beglückwünschte das Unternehmen zu diesem Leuchtturmprojekt und betonte, dass gute Arbeitsbedingungen wichtig für die Zufriedenheit und den Erfolg der Mitarbeiter sind. Dem Unternehmen dankte Eckstein, dass es immer wieder in seine Standorte im Landkreis investiert. Joachim von Schlenk lobte die einwandfreie Zusammenarbeit mit dem Landratsamt und anderen Behörden, die solche Projekte "vorbildlich begleiten".

Die evangelische Pfarrerin Elisabeth Düfel und der katholische Geistliche Pfarrer Christian Konecny erteilten dem Gebäude den kirchlichen Segen und baten darum, dass "allzeit sicher miteinander gearbeitet werden kann". Gemeinsam überreichten sie an Schlenk und die Mitarbeiter des Neubaus symbolisch ein Kreuz für die neuen Arbeitsräume.

Technikleiter Uwe Conrad: "Das perfekte Ineinandergreifen der Prozesse sowie moderne Arbeitsbedingungen ermöglichen uns, jederzeit ein einwandfreies Funktionieren der Produktionsanlagen zu gewährleisten." Das neue Gebäude beinhaltet eine Verschieberegalanlage mit 1850 Palettenstellplätzen, ein 3100 Quadratmeter großes Kleinteilelager samt Werkzeug- und Materialshuttle, eine neue Schlosserei mit drei Kränen, eine Elektrowerkstatt, Büroarbeitsplätze und Besprechungsräume sowie einen Sozialbereich mit Duschen für 72 Personen.

rhv

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