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Dienstag, 15.10.2019

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Lieder und eine großzügige Spende für Kranke

Die Laibstädter Schola "ChorElai" besuchte an Heiligabend Bewohner der Palliativstation in der Kreisklinik - 24.01.2019 15:26 Uhr

Stefan Wiesmüller (mit Scheck), Leiter der Palliativstation an der Kreisklinik Roth, Irmgard Meier (l.), Leiterin des Heidecker „ChorElai, und Martina und Gottfried Schuster freuten sich gleichermaßen über die großzügige Spende. © F.: Eva Schultheiß


Angeregt hatte dies Martina Schuster, die sich zusammen mit ihrem Mann Gottfried mit einem geselligen Abendessen bei den Musikern und Sängern bedankte für deren Engagement an einem Tag, an dem man gemeinhin keine Zeit hat.

Ein gemütliches Essen gab es zwar auch heuer wieder, aber die Musiker und Sänger von ChorElai wollten die Einladung nun nicht mehr annehmen, sondern das Geld der Palliativstation spenden, damit zusätzliche Angebote verwirklicht werden können, die den Schwerstkranken gut tun.

Der Heidecker Stefan Wiesmüller, seit zehn Jahren Leiter der Palliativstation, erläuterte, dass man damit den Kranken beispielsweise besondere Angebote machen kann, die über die Krankenkassensätze nicht abgedeckt sind. So kann ihnen in ihren oft letzten Lebenstagen eine Freude bereitet oder Gutes getan werden.

Dass insgesamt 1100 Euro zusammenkamen, ist auch dem Werk- und Bastelverein und dem Bastelkreis Haus St. Benedikt (den "Bastelfrauen") zu verdanken, die den "Essensgegenwert" der Schusters großzügig aufstockten.

Obwohl Deutschland seit Jahrzehnten serienmäßig Weltmeister ist, kennt kaum jemand das Spiel mit dem zirka 350 Gramm schweren Ball. Bei elf Grundschullehrerinnen und ihrem Rektor ist dies nun anders.

Zusammen mit dem Bezirksjugendwart Sascha Gruber stellte Drechsler im Rahmen einer Lehrerfortbildung "seinen" Sport vor. Die Pädagogen hatten Spaß an Abwehraktionen, Zuspiel, Hammer- oder Kernschlag.

Systematisch eigneten sich die Lehrerinnen den Umgang mit dem harten und schweren Sportgerät an. Sie bemerkten sofort, dass diese Sportart von der Grundform her leicht zu erlernen und deshalb schnell spielbar ist – also eine ideale Voraussetzung, um Faustball in den Schulsport zu integrieren. Nach einigen Übungen konnten die Teilnehmerinnen das Spiel in vereinfachter Form wettkampfmäßig betreiben.

Schulleiter Peter Benz freute sich sehr über den schnellen Lernerfolg seiner Kolleginnen und hat einer Fortsetzung mit Faustball in der Grundschule Hilpoltstein spontan seine Zusage gegeben.

evs hiz

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