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Freitag, 18.10.2019

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Krönung des Faschings: Fünf Stunden Partystimmung

Allersberger Komitee stellte angesichts des 50-jährigen Bestehens ein gigantisches Programm auf die Bühne — Pfarrer gab den Till - 04.03.2019 15:32 Uhr

Auch der Schautanz „Eiszeit“ der Schwabanesen passte hervorragend in das Programm, das die Organisatoren zum 50-jährigen Bestehen des Faschingskomitees auf die Beine gestellt hatten. © Fotos: Josef Sturm


Mit vielen Highlights gespickt war das Programm der Jubiläums-Prunksitzung, bei der vor allem die Original Allersberger Flecklashexen und deren Nachwuchs, die Minihexen, für ihre Spitzen-Tänze, mit denen sie auch nach dem anstrengenden Tag brillierten, mit tosendem Beifall und "Allaa-Rufen" lautstark gefeiert wurden.

Mit akrobatischen Hebefiguren begeisterte zum Auftakt das Tanzpaar Anne und Paul Nestmeier der "Lustigen Wenden" ebenso wie im weiteren Verlauf des Abends Buchnesia-Tanzmariechen Fabienne Siegl oder Loretta Lehmann und Max Purucker von Feucht-Fröhlich als "Mister und Misses".

"Hair Contest"

Einen "Hair Contest" präsentierte die Eibanesen-Juniorengarde, in die "Eiszeit" entführte die Schwabanesen-Garde, dass "ein Biest auch lieben kann" zeigte die Garde Feucht-Fröhlich, als "Irrlichter im Fabelwald" aktiv waren die Buckenhofer Seku-Narren, in den Wilden Westen entführte das Feuchter Männerballett und die tanzenden Schneiderlein der RCV-Juniorengarde kleideten gar Bürgermeister Daniel Horndasch neu ein. Eine Augenweide waren nicht nur die ausgezeichneten Schautänze sondern auch die Marschtänze der RCV- und der Luftflotten-Prinzengarde sowie die Lichtshow von Light & Pois aus Schwand.

"Endlich darf ich vor euch treten und ein paar Worte zu euch reden", freute sich der "Till von Allersberg", alias Pfarrer Hermann Dinkel, der mit seiner Frau Cornelia als "Allersberga", beim Blick in seinen Spiegel nicht nur das Lokalgeschehen wie das Mitfahrbänkle oder die Schlaglöcher und das Pflaster aufs Korn nahm, sondern auch die Bahn, die Briten oder die SPD, als Finanzierungsidee fürs Freibad einen Marktplatzbrunnen mit dem Namen "Fontana di bancrotta" anregte und musikalisch und gesanglich noch so allerhand zum Besten gab.

Völlig losgelöst von der Erde. Die Allersberger Flecklashexen schwebten mit ihren temperamentvollen Tänzen quasi über der Bühne des Kolpinghauses. Für ihre hervorragenden Vorstellungen, mit denen sie auch nach einem anstrengenden Faschingssonntag brillierten, erhielten sie tosenden Beifall und wurden mit „Allaa-Rufen“ lautstark gefeiert.


Für eine weiteres Highlight sorgten, musikalisch begleitet von Gerhard Schöll, die zwei Allersberger Schönheitsköniginnen, die Liesl (Anja Schöll) und die Zenz (Michaela Heim), die dieses Wunder nur ihrer schönen Figur verdankten und mit ihrer erstklassigen Einlage fürs Ohr für große Gaudi sorgten. In der Bütt auf die Suche nach ihrem Traumboy machte sich schließlich Katharina Weiser von den Wenden.

"Heut is Oberkrainer-Abend in Allersberg", stellte Sitzungspräsident Alexander Böck beim Auftritt der Rothsee Musikanten fest, die seit Jahrzehnten für super Musik vor und nach dem Umzug am Marktplatz sorgen und aus deren Reihen sich zwei langjährige Mitspieler an diesem Abend verabschiedeten. "Was wäre Fasching ohne euch", rief deren Sprecher in den Saal, ehe er dankte "für das was 1995 ins Rollen kam".

Allersberg ist etwas Besonderes, ich freue mich, bei dieser wunderbaren Sitzung dabei sein zu dürfen, hielt CSU-Bundestagsabgeordnete Marlene Mortler in ihrem Grußwort fest.

Eine der Glanznummern des Abends war die aus der Fernsehsendung "Fastnacht in Franken" bekannte "Närrische Putzfrau" Ines Procter.

Weitere Fotos unter www.nordbayern.de/hilpoltstein

JOSEF STURM

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