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Montag, 21.09.2020

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Im September öffnet Hilpoltsteins Rewe seine Pforten

Von der Burgstadt zur Stadt der Supermärkte - 07.08.2020 16:21 Uhr

Noch wird an der Industriestraße emsig gewerkelt. Doch schon ab 10. September sollen die Hilpoltsteiner auch in einem REWE-Markt Waren des täglichen Bedarfs einkaufen dürfen.

© Foto: Tobias Tschapka


Das Projekt an der Industriestraße läuft unter dem Titel "Fachmarktzentrum", denn insgesamt stehen dort, wo einst Elsbetts markante achteckige Halle thronte, knapp 3500 Quadratmeter für gewerbliche Nutzung zur Verfügung. Wie mehrfach in unserer Zeitung zu lesen war, sollen neben dem Vollsortimenter REWE auch ein Konfektions- und ein Schuhgeschäft entstehen.

Hans-Jürgen Hinrichsen vom Planungsbüro NWP berichtete vor fast genau vier Jahren in einer Sitzung des Hilpoltsteiner Stadtrats, dass die gesamte Verkaufsfläche 3450 Quadratmeter umfassen werde; davon nehme der Vollsortimenter maximal 1700 Quadratmeter ein, der Bekleidungsfachmarkt höchstens 1300 und das Schuhgeschäft maximal 450 Quadratmeter. Höchstens zehn Prozent der Fläche seien für sogenannte Randsortimente gedacht wie Dienstleister oder Gastronomie.

Mittlerweile haben sich die Flächenangaben zum Teil drastisch geändert: Der Vollsortimenter REWE hat 1600 Quadratmeter Verkaufsfläche, für Konfektion sind 450 Quadratmeter eingeplant und für Schuhe 300 Quadratmeter. Begründung für diese Änderung: "In Bebauungsplänen geht man immer von Maximalgrößen aus", meint Bürgermeister Markus Mahl. Maximalgrößen, die sich dann im Laufe der Umsetzung ändern würden.

Regierung interveniert

Was die Regierung von Mittelfranken in diesem Fachmarktzentrum nicht zulässt, sind Geschäfte, die es bereits in der Innenstadt gibt: Bücher, Schreibwaren, Schmuck, Optik oder eine Apotheke. Der Baukörper wurde in L-Form errichtet, 100 Meter an der Industriestraße entlang und bis zum Gänsbach hin. Der Innenhof ist für Parkplätze vorgesehen, berichtete damals Elke Dulle vom Architekturbüro NHP. Damit die Fassade nicht eintönig wirkt, soll sie mit Alulamellen in verschiedenen Abständen versehen werden.

Wegen der angrenzenden Wohnbebauung ist eine vier Meter hohe Lärmschutzwand geplant. Außerdem ist Nachtanlieferung nicht erlaubt. Im hinteren Bereich des Geländes soll ein Teich auf der Grünfläche zum Gänsbach hin zu einem Regenüberlaufbecken umgestaltet werden.

Die Zufahrt zum Fachmarktzentrum erfolgt von der Industriestraße aus. Eine Zufahrt vom Altstadtring über die Parkplätze des Drogeriemarktes Rossmann und des Kaufhauses Nopotel ist nach derzeitigem Stand aus grundrechtlichen Erwägungen heraus nicht möglich.

HARRY RÖDEL

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