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Mittwoch, 24.07.2019

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Hilpoltstein: Neuer Skaterplatz soll 2020 kommen

Auch die Neugestaltung des Beachvolleyball- und Bolzplatzes sind in Planung - 23.04.2019 15:38 Uhr

Rund 300 000 Euro wird der Skaterplatz in der Badstraße wohl kosten, Bürgermeister Markus Mahl erklärte, dass man definitiv 2020 angreifen werde. Die Hilpoltsteiner Jugendlichen hätten dann ein zusätzliches Freizeitangebot. © Riede Landschaftsarchitektur


Wenn es nach Bürgermeister Markus Mahl geht, könnte der erste Bauabschnitt bereits im Frühjahr 2020 eröffnet werden. Eine Wellenbahn sowie Rampen und Hindernisse sollen den Jugendlichen nahezu professionelles Skaten ermöglichen. 130 000 Euro müsste die Stadt nach derzeitigem Stand hinblättern, so die Auskunft vom Landschaftsarchitekturbüro Riede.

Eine Neugestaltung soll auch der Bolz- und Beachvolleyball im zweiten Bauabschnitt erfahren. Hier soll künftig sowohl BMX-Fahren als auch Grillen oder Krafttraining möglich sein. Der Planer geht davon aus, dass in diesem Bauabschnitt 140 000 Euro auf die Stadt zukommen. Ob mehr oder weniger sei abhängig von der Ausstattung, hieß es in der Stadtratssitzung, in der Felix Erbe (SPD) auf eine schnelle Umsetzung dieses Projekts drängte. Die Anlage sollte entstehen, solange die derzeitigen Jugendlichen noch Jugendliche seien. Denn schließlich hätten sich diese auch intensiv an der Planung der Neugestaltung der früheren Rollsportanlage beteiligt, erklärte der Jugendbeauftragte des Stadtrats. Die Hilpoltsteiner Jugend hätte sicherlich nichts dagegen.

SPD-Fraktionssprecher Benny Beringer fand die Planung sehr gelungen und plädierte für eine schnelle Umsetzung auch des zweiten Bauabschnitts. Seine CSU-Kollegin Ulla Dietzel forderte "endlich Nägel mit Köpfen zu machen".

"Von der Optik her und den Abläufen sehr schlüssig dargestellt", fand FW-Fraktionssprecher Michael Greiner Lob für "eine sehr gute Planung".

SPD-Stadtrat Matthias Wittmann wollte wissen, wie es mit dem Lärmschutz für das benachbarte Lochbach-Wohnviertel ausschaue. Auch daran ist schon gedacht. Mit Aufschüttungen an der Skaterbahn soll nach den Vorstellungen des Planers der Lärm gedämmt werden.

Bürgermeister Markus Mahl erklärte, dass man "auf jeden Fall 2020 angreifen" werde. Über das Leader-Programm versuche man an Zuschüsse heranzukommen, die auf maximal 50 000 Euro limitiert seien. 

hr

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