Donnerstag, 24.10.2019

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Georgensgmünd: Mit Dreifachmaskerade erfolgreich

Die Gmünder Herrengymnastik erhielt beim Faschingsumzug die meisten Punkte - 04.03.2019 08:15 Uhr

An der Spitze des bunten Gaudiwurms marschierte wie gewohnt das Blasorchester Georgensgmünd, das diesmal als „Die Gmünder Sumpfoniker“ (li.) unterwegs war. © Foto: Andreas Regler


An der Spitze des Gaudiwurms marschierte wie gewohnt das Blasorchester Georgensgmünd, das diesmal als "Die Gmünder Sumpfoniker" unterwegs war. Während sich die Musikerinnen und Musiker mit weißen Anzügen, schwarzen Hüten und entsprechenden Noten als Sechzehntel dekoriert hatten, führte Jens Lohmüller die Gruppe als "Violinschlüssel" an.

Neu mit dabei waren in diesem Jahr die Garde-Mädels des Schwander Carneval-Clubs. Für ordentlich Nebel sorgten wenig später mit ihrem handgezogenen, heftig rauchenden Spaceshuttle die als Astronauten ausstaffierten Mädels und Jungs der Jugendfeuerwehr Eckersmühlen.

Mit gleich drei verschiedenen Gruppen präsentierte sich die Männergymnastik des TSV Georgensgmünd. Die Herren, die bekanntermaßen nicht zuletzt bei Spaßveranstaltungen recht umtriebig und engagiert sind, hatten einige ihrer Wettkampf-Outfits vergangener Wasserradfeste aus der Kiste geholt und veranstalteten quasi eine Art "Best-of"-Kostümshow. Und so marschierten sie als Gmünder Hopfenzwerge, der Wolf und die Sieben Geißlein sowie als Besatzung des "(D)Raumschiffs Franggn" gutgelaunt im Zug mit.

Ebenfalls zum ersten Mal mit von der Partie war der Pyraser Stock-Car Club. Die Motorsportler hatten alles Mögliche zu schwarz-weißen Stock-Cars umgebaut. Egal ob Bollerwagen oder Kinderwagen – Hauptsache vier Räder und fahrbar. Und wer nichts zum Schieben abbekommen hatte, der nahm mit Helm und umgehängten Auto-Attrappen aus Pappe – an Schroth-Gurten aufgehängt – am Gaudi-Rennen teil.

Deutlich gruseliger ging es bei den Gästen aus Büchenbach zu. Um ihr mobiles Geisterhaus tanzten furchterregende Gestalten, und aus den Fenstern hingen schaurige Gerippe und der Tod. Verglichen damit waren die im Anschluss folgenden Büchenbacher Hexen fast schon lieblich anzusehen. Nachdem alle Gruppen am VfG-Prunkwagen vor dem Rathaus, von wo aus Peter Strauber moderierte und die Kostüm-Jury mit kritischem Auge ihre Wertungspunkte vergab, vorbeigezogen waren, ging es weiter in die Turnhalle der Dr.-
Mehler-Schule. Dort fand traditionell der vom Verein für Geselligkeit ausgerichtete Kinderfasching statt.

Bevor die kleinen Maskerer aber so richtig mit dem Feiern loslegen und die Nachwuchsgarden der VfG ihre Showeinlagen zeigen durften, verkündete Peter Strauber noch, welche Gruppen der Jury, bestehend aus den Gemeinderatsmitgliedern Irene Heckel (als markgräfliche Wildschützin kostümiert), Elfriede Thum (Piratin), Heinz Auernhammer (als Teufel) und Georg Schiffermüller (der 2. Bürgermeister kam standesgemäß mit Kapitänsmütze), in diesem Jahr am besten gefallen hatten. Auf dem dritten Rang landeten die Büchenbacher Hexen. Ein klein wenig besser kamen die Floriansjünger aus Büchenbach bei der Jury an. Ihr Auftritt als Bewohner des Geisterhauses wurde mit Platz zwei belohnt. Mit gerade einmal drei Punkten Vorsprung sicherte sich die Gmünder Männergymnastik dank ihrer Dreifachmaskerade den Sieg.

ANDREAS REGLER

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