28°

Dienstag, 25.06.2019

|

Filmdreh in Allersberg über Christbaumschmuck

Für 3SAT ist ein Beitrag über Christbaumschmuck und die Firma Gilardi gedreht worden - 29.11.2018 16:42 Uhr

Am 25. Dezember wird in 3SAT ein Sieben-Minuten-Beitrag über die Gilardi-Ausstellung, die Geschichte der Firma und die Herstellung von Christbaumschmuck gezeigt. Haberlah-Pohl © F.:


Kontakte entstehen durch Zufälle: Bei Dreharbeiten des transnationalen Leaderprojekts "Verwurzelt" kam über Nadine Menchen von ErLebenswelt Roth der Kontakt für den Filmdreh zustande.

Auf der Suche

Zwischen den Dreharbeiten zu "Verwurzelt" erwähnte Anita Lackenberger, dass sie jedes Jahr zu Weihnachten einen Beitrag für 3SAT vorbereitet und für heuer gerade auf der Suche nach einem geeigneten Drehort sei.

Nadine Menchen schwärmte von der Allersberger Gilardi-Ausstellung und gab die Kontaktdaten vom Vorsitzenden des Fördervereins Gilardi-Anwesen, Bernhard Böckeler, und von der Kreisheimat- und Allersberger Archivpflegerin Dr. Annett Haberlah-Pohl weiter.

Bei der Filmpremiere von "Verwurzelt" im Schwabacher Luna-Kino wurde sogleich der Termin für einen Dreh in Allersberg ausgemacht.

Nun machte das Drehteam mit Verena Wechselberger und Gerhard Marder von Produktion West in Allersberg Station. Zunächst wurde bei Familie Lore und Josef Heitner gefilmt, wie ein Christstollen gebacken wird. Dabei gab die langjährige Gilardi-Mitarbeiterin Lore Heitner dem Drehteam einen ersten Eindruck von der Firmengeschichte. Nach einem Interview mit Dr. Annett Haberlah-Pohl ging es in die Gilardi-Ausstellung. Beim Kaffeekränzchen mit dem Ehepaar Heitner, mit Gilardi- Heimarbeiterin Marianne Wiegärtner und Margarete Farsbotter, Petra Schmidt-Lerzer und Dieter Chrocziel vom Förderverein wurde der Stollen verzehrt und in lockerer Runde über das ehemalige Weltunternehmen geplaudert.

Man zeigte, wie Christbaumschmuck hergestellt wurde, und schmückte gemeinsam einen von der Baumschule Bittner zur Verfügung gestellten Christbaum mit Schmuck vom Förderverein.

Sieben Minuten

Gespannt sind die Allersberger auf den Zusammenschnitt, der im Fernsehen zu sehen ist: Sieben Minuten Werbezeit für die ehemalige Produktionsstätte von leonischem Draht und Christbaumschmuck in Allersberg.

In ihrer Blütezeit um 1735 beschäftigte die Firma Jacob Gilardi etwa 240 Mitarbeiter in der Manufaktur und 600 Heimarbeiter und lieferte in alle Welt "leonischen Draht". Eine Geschichte, die von großer Bedeutung für Allersberg ist, ebenso wie das Gilardi-Anwesen, das derzeit von der Marktgemeinde generalsaniert und auf Vordermann gebracht wird. Der erste Bauabschnitt ist fast fertig. Dort ist mit dem Gesundheitszentrum bereits Leben eingekehrt.  

JOSEF STURM

Seite drucken

Seite versenden



Um selbst einen Kommentar abgeben oder empfehlen zu können, müssen Sie sich einloggen oder sich zuvor registrieren

Ihr Kommentar

Ihr Kommentar:

Bitte beachten Sie unsere Netiquette.

weitere Meldungen aus: Allersberg