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Samstag, 20.07.2019

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Feuerwehr Schloßberg feierte 125-jähriges Bestehen

Landrat, Bürgermeister und Pfarrer sparten nicht mit Lob für die Floriansjünger - 07.06.2019 08:00 Uhr

Feuerwehrleute von 17 Feuerwehren zogen mit ihren Fahnen und Musik von der Heidecker Stadtkapelle zur großen Wiese beim Feuerwehrhaus. Dort erinnerte Stadtpfarrer Josef Schierl daran, dass die Feuerwehren sich bei ihren Einsätzen unter den Schutz Gottes stellen. © Foto: Eva Schultheiß


Da die Feuerwehr Schloßberg heuer ihr 125-jähriges Gründungsjubiläum begeht, wurde das Floriansfest im Brandbezirk Heideck diesmal in diesem höchst gelegenen Ortsteil gefeiert. Sehr viele Feuerwehrleute von 17 Feuerwehren mit ihren Fahnen auch vom nahen Weißenburger Raum zogen — angeführt von der Stadtkapelle Heideck, Ministranten und Stadtpfarrer Josef Schierl — von der Kirche hinunter zur großen Wiese beim Feuerwehrhaus.

An diesem idyllischen Platz mit Blick hinunter ins Tal und hinüber auf den Rand der Frankenalb begann der Gottesdienst, den die Stadtkapelle musikalisch gestaltete. "Wir brauchen kein Feuer draußen, vielmehr benötigen wir Feuer und Begeisterung in unseren Herzen", sagte Pfarrer Schierl. Feuerwehren wurden gegründet, um den Leuten bei Katastrophen helfen zu können. Er erinnerte an die Fahnenweihe im Jahr 2003 hier am gleichen Ort.

Ein Liter Bier für jedes Jahr

"Gott zur Ehr, dem nächsten zur Wehr" ließ die Feuerwehr auf die Fahne sticken, ein Bekenntnis dafür, dass die Feuerwehren sich bei ihren Einsätzen unter Gottes Schutz stellen. Gleich im Anschluss an den Gottesdienst bedankte sich der Schloßberger Feuerwehr-Vorsitzende Wolfgang Schwarz bei Pfarrer Schierl für den Gottesdienst und bei allen Helfern, die das Fest ermöglichten. Landrat Herbert Eckstein freute sich, dass so viele Feuerwehrfrauen und -männer zum Floriansfest gekommen waren. Und er lobte die gute Organisation, die sich beim Kirchenzug zeigte. Die Gesellschaft benötige Menschen, die anderen helfen wollen, ein Miteinander sei dazu wichtig.

In seinem Grußwort würdigte Bürgermeister Ralf Beyer die beiden Feste, zum einen das Floriansfest und zum andern das 125-jährige Jubiläum der Schloßberger Wehr. Teilweise auch unter Einsatz der eigenen Gesundheit engagierten sich Feuerwehrleute für andere, bei Bränden, aber öfter bei Unwettern, wenn sie vollgelaufene Keller auspumpen würden oder umgestürzte Bäume von Straßen räumten. Für jedes Jahr des Bestehens der Schloßberger Feuerwehr stiftete er einen Liter Bier, also 125 Liter.

Zusammen mit Bürgermeister Ralf Beyer verlieh Landrat Herbert Eckstein nach dem Gottesdienst Alois Pfaller und Martin Huber das Feuerwehr-Ehrenzeichen für 25-jährigen aktiven Dienst. 

.VON EVA SCHULTHEIß

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