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Beinahe-Kollision verdirbt den Einstand

Gabriel Noderer erlebt im ersten Rennen der Supersport 300 WM die Schattenseite des Platzgerangels - 04.04.2017 15:36 Uhr

Gabriel Noderers Maschine (Nr. 17) hatte zwar noch technische Probleme, zum Verhängnis wurde dem Eysöldener aber der zu geringe Abstand zu einem Konkurrenten. © Foto: Václav Duška


Noderer war mit dem Ergebnis natürlich nicht zufrieden, kann sich jetzt aber besser in der neuen Umgebung orientieren: "Mein Team hat einen tollen Job gemacht. Leider konnte ich es auf der Strecke nicht umsetzten. Es hat sich gezeigt, dass man mit der Honda in dieser Klasse durchaus mithalten kann, obwohl es leider keinerlei Unterstützung vom Werk durch spezielle Umbau-Kits gibt. Alles, was wir am Motorrad optimieren, müssen wir uns selbst erarbeiten. Probleme hatte wir noch mit der Technik. So kamen der eigens mit nach Aragón gebrachte Schaltautomat und die Anti-Hopping-Kupplung noch nicht zum Einsatz."

Unter diesen Bedingungen wertet der Eysöldener die Leistung als "mehr als akzeptabel" und blickt positiv nach vorn: "Das Fahrerfeld ist unheimlich stark und hat ein hohes Niveau. Hier fahren viele Fahrer, die bereits Erfahrung im Grand Prix Circus mitbringen. Gerade die Fahrer aus Spanien und Italien können fast das ganze Jahr trainieren und haben dadurch natürlich einen Vorteil."

Im Rennen herrschte viel Gedränge. Gabriel Noderer glückte von Position zehn aus ein guter Start, er kam jedoch nach einer chaotischen ersten Runde als 16. aus dem Getümmel zurück. Bei der Aufholjagd kam es zu einer Beinahe-Kollision mit einem Kontrahenten. Dabei musste er neben die Strecke und konnte sich erst als 27. wieder einreihen.

Dadurch waren alle Aussichten auf einen Platz in der Spitzengruppe zerstört. Für den Eysöldener reichte es am Ende der zwölf Runden nur für Platz 19, sein Teamkollege kam als 23. ins Ziel. 

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