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Allersberg: Das Café schließt, die Freundschaften bleiben

Treffen sind "nicht mehr notwendig": Die Flüchtlinge sind angekommen und gehören zur Marktgemeinde dazu - 27.12.2018 14:31 Uhr

Das Begegnungscafé in Allersberg schließt seine Tür. Beim letzten Treffen stellten sich die Mitglieder des Allersberger Helferkreises mit den integrierten Flüchtlingen zu einem Erinnerungsfoto auf. © Foto: Josef Sturm


Einmal im Monat fand es seitdem zum Austausch, gegenseitigen Kennenlernen, Helfen und zur Unterstützung im evangelischen Gemeindezentrum statt. Doch jetzt sei es nicht mehr notwendig, sagen die Mitglieder des Helferkreises, denn alle Flüchtlinge in Allersberg oder umliegenden Orten "sind angekommen". Sie haben die deutsche Sprache gelernt, fühlen sich angenommen und gehören zur Marktgemeinde. Viele absolvieren eine Schulausbildung oder arbeiten, so sei es schwieriger geworden, gemeinsame Termine zu finden. Das Café werde zwar aufgelöst, aber nicht die Freundschaften, wurde beim letzten Treffen deutlich gemacht. Verbindungen und Netzwerk bleiben, und alle Türen stehen offen, wenn Fragen auftauchen.

Gedankt wurde den Allersberger Ärzten, Apotheken und Banken für ihre Unterstützung. Der Dank galt auch den beiden Kirchen und der islamischen Gemeinde sowie der gesamten Bevölkerung für die gute Aufnahme, die Begegnung und das Miteinander. Auch die Unterstützung der Marktgemeinde sei groß gewesen, so wurde der Sitzungssaal im Gilardihaus als Schulungsraum zur Verfügung, auch vom Landkreis gab es Hilfe.

Offen ist, wie es mit dem Helferkreis weitergeht. Wahrscheinlich bleibe er bestehen und für alle geöffnet, die Hilfe brauchen.

 

jstu

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