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Sonntag, 18.08.2019

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Rechnung ist mehr als aufgegangen

"Umsonst und Draußen" lockte rund 1000 Besucher in Dombühler Erlebnispark - 10.05.2019 13:35 Uhr

Wie gemalt für das erste Festival "Umsonst und Draußen": Gelände in der Dämmerung. © privat


Auch das Konzept mit unterschiedlichen Musikstilen alle Generationen anzusprechen ging bestens auf. Dazu gehörte natürlich auch ein reiches Rahmenprogramm von Yoga über Weißwurstfrühstück mit Akkordeonklängen und Kinderprogramm.

Es wurden fünf Dombühler Weihnachtsmarkthütten aufgestellt, die sich erstaunlich gut in den Park einfügten. Kurzerhand umbenannt wurden sie zur Teichblickbar, der Dombühl BEACH Hütte, der Durstlöscherhütte, der FC Grillhütte und der Futterhütte.

Zusammen mit der großen Bühne ergab dies in dem Park ein reizvolles Ensemble, das für so ein buntes Treiben wie gemacht war. Erster Musiker war Viktor Schlund aus Linden, der mit Akkordeon, Gitarre und Gesang am Vormittag ein abwechslungsreiches Programm lieferte.

Grandiose Stimme zur Akustik-Gitarre

Der erste Live-Act auf der Hauptbühne wurde dann von Elias Tebroke bestritten, einem jungen Musiker aus Bayreuth, der mit einer grandiosen Stimme und akustischer Gitarre mit Pop, Soul & R'n'B aufwartete. Da er letzten Sommer schon einmal im Dombühler Naturerlebnisbad einen überzeugenden Auftritt hatte, wussten nicht wenige worauf sie sich freuen konnten.

Im Park spielt gerade "Elias Tebroke", zur Freude der vielen Besucher. © privat


Im Laufe des Tages stießen immer wieder große Fahrrad- oder Wandergruppen dazu, so dass geschätzt wird, dass im Laufe des Tages um die 1000 Leute im Park gewesen sind.

Als dann die Sonne allmählich schon tiefer stand, lieferte die Nürnberger Band BaDum einen packenden Auftritt ab. Mit dem gekonnten Einsatz von Trompete und Saxophon brachten Sie eine jazzige und funkige Atmosphäre in die Veranstaltung.

Während die Nürnberger Band Broken Features mit wavigem Indie Sound in den Sonnenuntergang hinein spielte. Im Nachthimmel folgte dann der spektakuläre Auftritt von Ambiviolenz, ebenfalls aus Nürnberg. Die Sängerin stand zunächst unten im Publikum und begann von ihrem Loch im Kopf zu sprechen und zu singen. Witzige und außergewöhnliche deutsche Texte. Immer wieder wurde das Publikum mit einbezogen. Ein famoser Auftritt der etwas an die frühe Nina Hagen Band erinnerte.

Zwischenzeitlich sanken die Temperaturen deutlich und jeder, der für die entsprechende Kleidung vorgesorgt hatte war darum froh. Als letzter Akt waren mit T'n'T Radio zwei DJs aus Rotterdam angekündigt, die mit echten Vinylplatten agierten.

Gleich zu Beginn legten sie los wie die Feuerwehr und brachten die Leute zum Abtanzen. Ein Hit jagte den andern und so blieb die Veranstaltung bis 1 Uhr trotz der aufkommenden Nachtkälte auf hoher Betriebstemperatur. 

ah

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