15°

Mittwoch, 23.10.2019

|

Wichtiges Notruftelefon am "Weißenstein" sinnlos zerstört

Anlage im Funkloch am Kletterfelsen einzige Möglichkeit, Hilfe anzufordern - 10.03.2019 14:18 Uhr

 

Vermutlich durch Vandalismus wurde die Notrufsäule am Kletterfelsen "Weißenstein" sinnlos zerstört, © ASB


"Jetzt gibt es ein Problem", sagt ASB-Vorsitzender Roland Löb, der die Einrichtung vor 16 Jahren mit der Björn-Steiger-Stiftung initiiert hatte. Denn die Notrufsäulen werden heute nicht mehr so ohne weiteres ersetzt, wie beim Melden des Schadens zu erfahren war. Dabei erfüllt die Einrichtung an der Stelle nach wie vor eine bedeutende Funktion. Da in dem Bereich auch heute kaum eine Netzverbindung für Mobiltelefone besteht, ist sie bei Kletterunfällen oft die einzige Möglichkeit um gezielt Hilfe anzufordern.

Das passiert immer wieder, weiß Löb. Auch beim schrecklichen Motorradunfall mit zwei Toten und einem Schwerverletzten Anfang Oktober vergangenen Jahres wurde ein Notruf über das stationierte Festnetztelefon abgesetzt. Und selbst, wenn das Handy eine Verbindung hat, nicht immer erreicht der Hilferuf die mittelfränkischen Einsatzzentralen. Anrufe gehen in Bayreuth, Amberg oder Regensburg ein – und dort ist erst einmal der Kletterfelsen nicht so örtlich bekannt, was zu Verzögerungen führt.

Bei der Zentrale für das Notruftelefon ist dagegen der Standort bekannt und gleich hinterlegt, welche Leitstelle verständigt werden muß, für ortsfremde, auch ausländische Freizeitsportler eine große Erleichterung.

Roland Löb: "Jetzt müssen wir sehen, wie ein Notruftelefon wieder installiert werden kann. Gespräche mit der Björn-Steiger-Stiftung laufen". Der Schaden ist immens: Rund 2.000 Euro.

Hier geht es zu allen aktuellen Polizeimeldungen.

 

Seite drucken

Seite versenden


weitere Meldungen aus: Neuhaus/Pegnitz