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Dienstag, 22.10.2019

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Viele lustige Lieder geträllert

„Rockenstubn“ im Gasthof Polster war wieder ein voller Erfolg - 04.02.2014

Da kam bei den Besuchern der „Rockenstubn“ viel Freude auf. Aus voller Kehle wurden die Lieder mitgesungen. Versteht sich, dass der Saal voll besetzt war. Im Bild Rosi Zita aus Waischenfeld. © Weichert


Das Publikum war sangesfreudig und trällerte so manche Volks- und Heimatlieder mit. Auch das Waischenfelder Heimatlied durfte nicht fehlen.

Begrüßt wurden die Gäste von Heimatvereinschef Helmut Wunder, der über 1000 Jahre Waischenfeld und zur Wunderheilung der heiligen Kunigunde an der Edlen von Waischenfeld eine historische Einleitung gab. Für die Stadt übermittelte Vizebürgermeister Paul Lindner die Grüße. Lindner sollte bei manchem Scherz der Aktiven nicht zu kurz kommen.

Für Sangesfreude und die musikalische Unterhaltung sorgten die A-Capella-Gesangsgruppe Belcanto Vokale und die Waischenfelder Burgmadla. Beide Gruppen sind Kulturpreisträger des Lankreises Bayreuth. Das „Ännchen von Tharau“ oder „Wohlauf auf die Luft geht frisch und rein“, waren einige Lieder, welche die Waischenfelder Sängerbarden von Belcanto Vokale wie gewohnt mit einmaligen Männerstimmen unter der Leitung von Tenor Adolf Hofmann zum Besten gaben. „Heit is schö“, das war ein treffendes Lied der Burgmadla genau wie „Der Floh“, „Rutsch a wengla“ oder „Kommt die schöne Frühlingszeit“.

„Die Ritter von Rabeneck“ hatte Musikant Armin Braun, ein ehemaliger Waischenfelder der heute in Bayreuth lebt, als Lied mitgebracht. Das hatte selbst Historiker Helmut Wunder noch nicht gehört, der begeistert war. Das „Rehragout“ oder die „Kerwawärscht“ durften bei den schwungvollen Liedern der Musikgruppe Dadaraa natürlich auch nicht fehlen, die als weitere Mitwirkende des Abends dabei waren. Armin Braun und Harald Gerstacker traten dazwischen als Musikduo auf und Rosi Zita aus Waischenfeld sorgte immer wieder für viel Gelächter im Saal mit ihren lustigen Geschichten wie „Der Schieß“ oder das „Milchhäusla von Waischenfeld“, das in den 1950er Jahren die Kommunikationsstätte der Stadt an der Wiesent schlechthin war.

Hier wurden die Nachrichten weit schneller verbreitet als heute im Internet. Denn man konnte damals sogar schon in die Zukunft sehen und von dem berichten, was noch gar nicht passiert war.

tw

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