Mittwoch, 20.11.2019

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Trauer um Vater des MSC Hubert Trenz

Motorsportler und Steiger wurde 86 Jahre alt - Erst kürzlich zu "Auerbachs Besten" gekürt - 12.06.2019 23:10 Uhr

14.02.1933 - 11.06.2019 © Foto: privat


In den 1960er Jahren war er aktiver Enduro-Motorradfahrer. Er war Gaumeister und zwei Jahre Vertragsfahrer für DKW. 1978 hob er dann mit einigen Mitstreitern den MSC Auerbach aus der Taufe und leitete diesen drei Jahrzehnte lang. Vor rund zehn Jahren wurde er zum Ehrenvorsitzenden des Vereins ernannt und wirkte weiterhin im Vorstand mit.

Ab 1982 war Hubert Trenz sogar Sportwart des Deutschen Motorsport-Bundes und organisierte hauptverantwortlich zahlreiche Kartrennen. Der Jugendkartslalom war bis zum Ende sein Steckenpferd und bis zum vergangenen Jahr kümmerte sich Trenz um Schulungen der MSC-Kinder.

Obwohl er eine Schreinerlehre gemacht hatte, arbeitete Trenz ein Jahr lang in Datteln in Nordrhein-Westfalen in einer Kohlegrube. Zurück in seiner Heimatstadt, überzeugte ihn seine Mutter, in den Auerbacher Bergbau zu gehen, wo damals viele Arbeiter eingestellt wurden. Er begann als Schlepper und machte später die Hauerprüfung.

1957 entschied sich der junge Vater für die Ingenieurslaufbahn im zweiten Bildungsweg. Während seine Frau Ursula, die er drei Jahre zuvor geheiratet hatte, in der Bulag als Herrenschneiderin das Geld für die Familie verdiente, studierte er im Siegerland in der Region Südwestfalen. Nach rund einem Jahr als Steiger im Bayreuther Gipsbergbau kam er 1962 zur Maxhütte in Sulzbach-Rosenberg beziehungsweise Auerbach.

Ab 1974 hat er als Hauptverantwortlicher die Grube Leonie aufgefahren. Er blieb bis zur Teilstilllegung 1988. Durch seinen Beruf war er in der Grubenwehr aktiv - eine Selbstverständlichkeit für ihn. Außerdem war er sieben Jahre lang Vorsitzender des Bergknappenvereins und kommissarischer Vorsitzender des ASB.

Zwei Legislaturperioden lang saß Hubert Trenz außerdem im Nitzlbucher Gemeinderat, von 1972 bis 1978 sogar als Zweiter Bürgermeister unter Franz Schnödt.

kgoe/bg

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