Sonntag, 17.11.2019

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Stricken und Klöppeln bei zünftiger Musik

Rockenstub’n des Heimatvereins Waischenfeld zog über 100 Gäste an - 30.03.2019 22:21 Uhr

Spielten spontan auf: Robert Hümpfner (von links) aus Spänfleck, Hans Brendel aus Waischenfeld, Rudi Späth aus Gollenbach und Gabi Stenglein von den „Waischenfelder Burgmadla“ beim Rockenstub’n-Abend. © Foto: Thomas Weichert


So zünftig wie die Musik an dem Abend im Saal des Gasthofes Polster in Hubenberg, in den mehr als 100 Gäste gekommen waren, war auch die Speisekarte: Fränkische Schmankerln, wie Sied- und Blutwürste oder Hausmacher Presssack rot und weiß standen da zur Auswahl.

Wie es sich für eine "Fränkische Rockerstumm" gehört, hatten einige Frauen ihr Strickzeug mitgebracht; Mutter und Tochter Walburga sowie Susanne Degen aus Schönfeld führten die hohe Kunst des Klöppelns vor. Neben den Burgmadla, die Kulturpreisträger des Landkreises Bayreuth sind, sorgten spontan die Musikanten Robert Hümpfner aus Spänfleck, Hans Brendel aus Waischenfeld, Rudi Späth aus Gollenbach und Roland Thiem aus Langenloh für Stimmung mit den Musikinstrumenten Konzertina, Gitarre und Saxophon.

Bunte Luftballonfiguren

Auch Gabi Stenglein, Instrumentalistin und Sängerin der Burgmadla, hatte ihre Konzertina mitgebracht. Erstmals dabei mit dem gleichen Instrument war Martin Pötzel von den "Brauhaus Buam" aus Konradsreuth. Der begnadete Musikant sorgte mit seiner Musik für Mega-Stimmung und mit seinen Witzen oftmals für Erheiterung an diesem Abend. Da war so manches Schnaderhüpferla und Kerwaliedla zu hören, ebenso wie das Waischenfelder Lied, das Oberfrankenlied "Mein schöner Land" oder "Mir scheint der Mond so hell".

Der Pegnitzer Kerwa- und Faschingsmusikant Willi Adamczyk hatte seine Quetschn nicht mitgebracht, dafür aber viele Luftballons, aus denen er Luftballonfiguren zauberte.

Heimatvereinschefin Maria Eckert-Rosenberg war mit dem Besuch an dem Abend sehr zufrieden. Es gehe bei derartigen Veranstaltungen vor allem darum, diesen alten Brauch wieder aufleben zu lassen und gesellig zusammenzukommen, erklärte Eckert-Rosenberg.

THOMAS WEICHERT

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