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Stelldichein der Porsche, Ferraris und Lamborghinis

Zirka 200 Fahrer kamen mit ihren Schlitten zum "Sportwagen und Classic-Car-Treffen" nach Breitenlesau - 09.07.2017 18:09 Uhr

Windschnittige Formen und PS-starke Motoren: Das „3. Sportwagen und Classic-Car-Treffen“ ließ das Herz vor allem von männlichen Autoliebhabern höher schlagen. © Dieter Jenß


Ab Mittag bis in den Nachmittag hinein rollten die Sportwagen mit ihren außergewöhnlichen Motor- und Auspuffklängen meist durch den Hof der Brauereigaststätte Krug zum großen Parkplatz der Brauerei. Dort versammelten sich Exemplare von Porsche, Lamborghini, Morgan, Ferrari, Lotus, Jaguar bis hin zu BMW M, Audi, KTM und Wiesman. Für viel Aufsehen sorgte ein "La Ferrari": Der Supersportwagen des italienischen Herstellers ist seit dem Genfer Auto-Salon im März 2013 als neues Spitzenmodell der Marke auf dem Markt.

Als erster Serien-Ferrari verfügt er über einen Hybridantrieb – ein System, das bei Ferrari HY-KERS genannt wird und vom KERS aus der Formel 1 abgeleitet wurde. Mit einer Gesamtleistung von 708 kW (963 PS) gilt er als leistungsstärkster Zweisitzer der Marke. Von dem Sportwagen wurden bisher limitiert nur 499 Stück hergestellt. Preis: rund drei Millionen Euro.

Viel Aufmerksamkeit rief auch ein Morgan aus Fürth hervor. Die Morgan Motor Company ist ein britischer Sportwagenhersteller in privater Hand. Das Unternehmen ist weltweit das einzige, das bei Automobilen noch Aufbauten mit Rahmen aus Eschenholz einsetzt, eine Fertigungstechnik, die laut Wikipedia noch aus dem Kutschwagenbau stammt.

Die sehr leichten und teils sehr starken Fahrzeuge von Morgan haben in einer großen Fangemeinde Kultstatus. Pro Jahr werden rund 1000 Fahrzeuge gebaut. Zunächst entstanden dreirädrige Fahrzeuge mit Motor und zwei gelenkten Rädern vorne und einem angetriebenen Hinterrad.

Organisiert wurde das Treffen von den Bayreuthern Matthias Müller und Andreas Kloske gemeinsam mit Brauereichef Conny Krug, der sein Gelände zur Verfügung gestellt hat. Die Besitzer der Fahrzeuge kamen vor allem aus Nordbayern, von Ansbach über Nürnberg, Würzburg bis vor allem aus Oberfranken, aber auch aus München und dem Bayerischen Wald.

Das zwanglose Treffen war eine Riesen-Show bei herrlichem Wetter und ein Termin unter Freunden, befanden die beiden Organisatoren. Für Erheiterung sorgte Georg Stenglein aus Breitenlesau, der vor der Kulisse mit seinem Motorrad mit Beiwagen Rundfahrten durchführte. 

jen

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