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Dienstag, 25.06.2019

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Sanierung des Michelfelder Klosters beginnt nächstes Jahr

Regierungspräsident Axel Bartelt überraschte mit Aussage beim Jubiläums-Festkommers - 07.05.2019 16:49 Uhr

Im Michelfelder KLoster gab es schon wiederholt Ortstermine wegen der geplanten Sanierungmaßnamen. Im Bild eine Delegation der SPD.


Für die Generalsanierung kalkulieren die Planer mit einem Kostenaufwand von 37 Millionen Euro. "Überraschungen nicht ausgeschlossen", so Bartelt. Dennoch sei die Aufgabe jede Mühe wert.

Insgesamt seien vier Bauabschnitte geplant. Der erste Abschnitt wird rund 3,3 Millionen Euro kosten. 2,65 Millionen Éuro fließen als Förderung. "Das sind 80 Prozent", freute sich der Regierungspräsident.

Weitere Unterstützung

Aktuell laufen dafür die Ausschreibungen. Auch der Bezirk sei bei der Sanierung mit im Boot und werde seinen Beitrag leisten, betonte Lothar Höher, der stellvertretende Bezirkstagspräsident. Über die Haushaltsstellen Denkmalschutz und Soziales werde das Projekt unterstützt.

Das Kloster Michelfeld wurde zu einem Baudenkmal nationaler Bedeutung erhoben. "Damit ist auch eine Bundesförderung möglich geworden", teilte MdB Alois Karl mit.

Wegen der noch vorhandenen Finanzierungslücke sollten allerdings noch viele Schatullen geöffnet werden. "Bei der 1000-Jahrfeier werden wir sehen, dass es sich gelohnt hat", sagte der CSU-Abgeordnete unter Beifall.

"Wir tun viel"

Auch dem Freistaat Bayern liege viel an Michelfeld, betonte MdL Harald Schwartz (CSU). Die 80 Prozent Förderung für den ersten Bauabschnitt kämen komplett aus Bayern. "Wir tun viel, damit es weiter geht."

Bei der Sanierung gehe es nicht vorranging darum, ein Denkmal zu bewahren, sondern Lebensräume für die Bewohner zu schaffen, betonte Pfarrer Rainer Remmele, der Geistliche Direktor von Regens Wagner. 

VON BRIGITTE GRÜNER

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