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Dienstag, 21.05.2019

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Meditative Klänge in der Auerbacher Pfarrkirche

Gläubige stimmten sich beim traditionellen Passionssingen ein auf die Karwoche und das Fest der Auferstehung - 16.04.2019 23:26 Uhr

Stimmten die zahlreichen Besucher in der Auerbacher Pfarrkirche auf die Karwoche ein: die Sulzbacher Stubenmusik (vorne) und dahinter vor dem Hauptaltar je drei Sängerinnen und Sänger der Birgländer Stubenmusik.


Dekan Markus Flasinski dankte den Veranstaltern, denn das Passionssingen habe eine lange Tradition und sei Teil des religiösen Erlebens vom Abendmahl bis zur Kreuzigung. Dies sei eine gute Vorbereitung auf die Karwoche und das Fest der Auferstehung.

Konrad Stauber, der Gebietsmusikwart West des Oberpfälzer Gauverbandes der Bayerischen Heimat- und Trachtenvereine, erinnerte an die frühere, jahrzehntelange gute Zusammenarbeit mit den "Auerbacher Boum". Anlass, das Passionssingen heuer in Auerbach aufzuführen, wäre auch das bevorstehende 70-jährige Jubiläum des Auerbacher Heimat- und Volkstrachtenvereins.

Konrad Stauber hatte die Lesungen aus der Literatur "Geistliche Texte für Feste im Jahreskreis" von Heinrich Summer vorbereitet, um die Passion und Auferstehung Christi erfahrbar zu machen. Themen waren der Ölberg und Einsamkeit, Geißelung und Schmerz, Maria, "Der Weg", "Der Tod", "Überraschte Freude" und "Durchgang zum Fest".

Die wunderbaren Darbietungen der Sulzbacher Stubenmusik unter Leitung von Lydia Zagel und der Birgländer Stubenmusik lösten eine meditative Wirkung aus. Die Birgländer Sängerinnen samt Stubenmusik stehen unter Leitung von Lisa und Herbert Brzoza. Die Liedtexte beider Gesangsgruppen wie "Zum Osterfest wir alle ziehen", "Auf den Ölberg will ich gehn", "O Vater mich zu dir mich wend", "In der ganzen Stadt" und "O Jesus mein" sind von Josef Gabler vom Landesverband Oberbayern für Heimatpflege.

Die Besucher des Passionssingens zollten stehend Applaus. Andreas Götz vom Auerbacher Heimat- und Volkstrachtenverein dankte allen Mitwirkenden auch dafür, dass die Spenden dem Erhalt der Gottvaterbergkirche zugute kommen sollen. Dort hatten die Auerbacher Boum früher bei vielen Anlässen umrahmt. 

VON SABINE RÜHL

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