15°

Montag, 23.09.2019

|

zum Thema

Klinik-Sanierung Markstein in der Stadtgeschichte

Vor 25 Jahren große Einweihungsfeier für den ersten Bauabschnitt des damaligen Pegnitzer Stadtkrankenhauses. - 24.08.2019 09:00 Uhr

Bürgermeister Manfred Thümmler (links) sprach in seiner Festrede von der größte Baumaßnahme in der Geschichte der Stadt. Mit im Bild Staatssekretär Simon Nüssel und Sozialminister Gebhard Glück (von links). © Archivfoto: Horst Linke


Der damalige Arbeits- und Sozialminister Gebhard Glück sprach bei der offiziellen Übergabe von einem "Markstein in der Geschichte der Stadt Pegnitz". Der Funktionstrakt des alten Hauses ist vollständig saniert worden. Dem Personal stehen moderne Einrichtungen in der Notaufnahme und im OP-Bereich zur Verfügung, wurde bei der offiziellen Einweihung gewürdigt. Und schon bei der Feier war bekannt, dass weitere zehn Millionen Mark für den Umbau des Bettenhauses fällig werden.

Auf Dauer gestärkt

Glück sah bei der Einweihung die Stellung des Pegnitzer Krankenhauses als Klinik der Grundversorgung im Landkreis Bayreuth auf Dauer gestärkt, vor allem auch deshalb, weil der Standort des Hauses an der Hauptverkehrsader A 9 zwischen den alten und den neuen Bundesländern und das große Einzugsgebiet ein dauerndes Fortbestehen erfordere.

Bilderstrecke zum Thema

Pegnitzer Stadtkrankenhaus 1994 mit Millionenaufwand saniert

Mit einem Kostenaufwand von seinerzeit 28 Millionen Mark ist vor 25 Jahren der erste Bauabschnitt des Pegnitzer Krankenhauses saniert worden. Der damalige Arbeits- und Sozialminister Gebhard Glück sprach bei der offiziellen Übergabe von einem "Markstein in der Geschichte der Stadt Pegnitz". Der Funktionstrakt des alten Hauses ist damals vollständig saniert worden. Dem Personal standen somit moderne Einrichtungen in der Notaufnahme und im OP-Bereich zur Verfügung. Weitere zehn Millionen Mark wurden später für den Umbau des Bettenhauses fällig. Verantwortlich waren damals am Stadtkrankenhaus Chefarzt Josef Schlosser und Ludwig Hofmann in der Chirurgie, Friedrich Trump, Herbert Wollner und Arno Macht in der Inneren Abteilung sowie der inzwischen verstorbene Verwaltungsleiter Michael Bernhard.


Der damalige Bürgermeister und heutige Altbürgermeister Manfred Thümmler sprach in seiner Festrede von der größte Baumaßnahme in der Geschichte der Stadt. Das Krankenhaus war damals schon 30 Jahre alt. Und es entsprach nicht mehr in allen Bereichen dem üblichen Standard.

Der komplett neu gestaltete Eingang des Pegnitzer Stadtkrankenhauses, so wie er sich auch heute noch unter der Trägerschaft der Sana-Klinik präsentiert. Zahlreiche Ehrengäste überzeugten sich 1994 von der Sanierung. © Archivfoto: Horst Linke


"Für die Zukunft des Hauses war dies natürlich alles andere als gut", sagte Thümmler damals. Hinzu seien dann noch Probleme mir dem früheren Chefarzt gekommen, die nicht dazu beigetragen hätten, das Image des Krankenhauses zu verbessern. Thümmler freute sich bei der Einweihung, "dass nun wieder Normalität in den Arbeitsabläufen des Stadtkrankenhauses eingekehrt sind."

Trotz mancher noch immer nicht verstummter Unkenrufe, so der Bürgermeister in seiner Rede weiter, hätten sich alle in den letzten Jahren unternommenen Anstrengungen für das Pegnitzer Stadtkrankenhaus gelohnt.

"Unterstützen Sie uns bei der Vollendung des Ausbaus", bat der damalige Chefarzt Josef Schlosser als Ärztlicher Direktor. Die kirchliche Weihe nahmen als Vertreter der Pegnitzer Kirchengemeinden Pfarrer Harald Sauer und Kaplan Gerhard Mühlbauer vor. 

pe/gr

Seite drucken

Seite versenden



Um selbst einen Kommentar abgeben oder empfehlen zu können, müssen Sie sich einloggen oder sich zuvor registrieren

Ihr Kommentar

Ihr Kommentar:

Bitte beachten Sie unsere Netiquette.

weitere Meldungen aus: Pegnitz