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Mittwoch, 24.07.2019

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"Jugendstätte Haidenaab ist bayernweit einmalig"

Selbstversorgerhaus in Haidenaab wird am 5. Oktober eingeweiht - Vollversammlung des Kreisjugendrings in Trockau - 13.04.2019 08:49 Uhr

Baustellenbesichtigung in der neuen Jugendstätte Haidenaab: Interessierte konnten sich vor Ort über den Baufortschritt informieren. Dabei erfuhren sie, dass die Kosten teurer werden als ursprünglich geplant. © Foto: Andreas Harbach


Porsch veranschaulichte anhand von Bildern den aktuellen Stand des Neubaus der Jugendstätte und gab die sehr positive Resonanz der letzten Baustellenbegehung weiter. Lichtdurchflutet, barrierefrei, mit Rücksicht auf Seh- und Hörbehinderung durch akustische Signale und Farbkontraste sowie in ansprechender Landhausoptik präsentiert sich das neue Selbstversorgerhaus in Haidenaab, das am 5. Oktober mit einem Tag der offenen Tür eingeweiht wird.

Porsch bezeichnete das 35-Betten-Projekt als "gelungen und bedarfsgerecht" gebaut. Mit Zustellbetten ist eine Belegung bis 40 Betten möglich. Es wurden drei Millionen Euro verbaut. Hierbei erwähnte er auch Matthias Fack, den Präsidenten des Bayerischen Jugendringes, der ein "Herz" für die oberfränkischen Belange habe. Die Einrichtung ist ab September 2019 buchbar.

Geschäftsführer Rainer Nürnberger stellte die Kassenlage dar, die von Klaus Röske und Albrecht Sonntag geprüft wurde. Die Entlastung der Kasse und des Vorstandes erfolgte einstimmig. Florian Schedler, der Trockauer Feuerwehrkommandant, gab kurz einen Einblick in die aktive Jugendarbeit. In Trockau sind zehn Jugendliche und 23 Kinder integriert. Bürgermeister Uwe Raab bereut es nicht, einen kommunalen Jugendpfleger zu haben und gab die guten Erfahrungen mit auf den Weg, auch für andere Gemeinden.

Als "starke Säule" bezeichnet

Landrat Hermann Hübner bezeichnete den Kreisjugendring als starke Säule, der es schafft, Einrichtungen kostendeckend zu betreiben. Positiv bewertete er die politische Bildung, die parteineutral gefördert werden sollte.

Christian Porsch wies auf den 22. Mai hin, hier ist im Europasaal des Bayreuther Zentrums eine Veranstaltung zum Thema: "Was passiert in Brüssel? – So funktionieren EU und die Europawahl." Diese Veranstaltung ist in Kooperation mit der Hanns Seidel Stiftung und dem Stadtjugendring. "In Zeiten des Rechtsrucks und des Populismus", so Porsch, "ist es wichtig, Demokratie und Bildung zu vermitteln."

Die Nachwahl eines Vorstandsmitgliedes war nötig, da die seit 2008 tätige Jugendbeauftragte Steffi Kolanus aus familiären Gründen verabschiedet wurde.

Porsch lobte ihren jahrelangen fleißigen Einsatz und überreichte Kolanus Blumen. Zur Nachfolgerin wurde Lea Täuber von der Landjugend mit 34 von 37 Stimmen gewählt. Sie ist 21 Jahre alt, kommt aus Mistelgau und arbeitet bei Medi Bayreuth im Kundencenter.

Porsch nutzte die Vollversammlung, um die zwei neuen Mitarbeiterinnen der Geschäftsstelle vorzustellen. Es sind Christina Eckstein, die seit Juli 2018 als kommunale Jugendpflegerin tätig ist, und Linda Ebeling. Sie unterstützt seit März 2019 den Kreisjugendring als Projektkoordinatorin für das Bundesprogramm "Demokratie leben" und ist zudem noch Jugendpflegerin. Verabschiedet wird im Juni Brigitte Püchling, sie sei die "Frau des Kreisjugendringes", so Porsch.

Der Kreisjugendring Bayreuth veranstaltet viele Freizeiten und Fahrten mit erlebnispädagogischen Angeboten für Kinder und Jugendliche. Besonders hervorzuheben sind die Freizeit in Holland vom 28. Juli bis 3. August und die Freizeitfahrt nach Südtirol im August.

Info: www.kjr-bayreuth.de. 

VON ROSI THIEM

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