Sonntag, 26.01.2020

|

Gut besuchter Museums-Adventsmarkt

In Tüchersfeld lockten unter anderem Kunsthandwerk sowie selbst gestrickte Schals und Mützen. - 08.12.2019 18:04 Uhr

Im Fränkische-Schweiz-Museum trafen sich zum Adventsmarkt das Christkind und Nikolaus. Museumsleiter Jens Kraus war mit dem Zuspruch zufrieden. Was den "Museumsweihnachtsmarkt" ausmacht, sind vor allem die Stände der Kunsthandwerker. Allerdings waren es heuer insgesamt nur 15, da es nicht mehr so einfach sei, Aussteller herzubekommen. Was auch immer ging, waren Glühwein, Bratwürste und Bier vom Hollerbusch. Die Kinder erfreute Museumschristkind Judith Herbert und den Nikolaus gab diesmal Museumspädagoge Fabian Wittenborn, der damit in die Stiefel von Jens Kraus trat. Für die musikalische Umrahmung mit Weihnachtsliedern sorgte unter anderem die Waischenfelder A-cappella-Gesangsgruppe "Belcanto Vocale". © Foto: Thomas Weichert


Am Sonntag kamen dann traditionell mehr Besucher. Was den "Museumsweihnachtsmarkt" ausmacht, sind vor allem die Stände der Kunsthandwerker. Allerdings waren es heuer insgesamt nur 15, da es nicht mehr so einfach sei, Aussteller herzubekommen, wie Kraus erklärte. Schließlich würden vielerorts Weihnachtsmärkte veranstaltet. Einige Aussteller waren neu dabei, etwa der Hobbydrechsler Stefan Waldmann aus Eckersdorf. "Es ist ein schöner kleiner Weihnachtsmarkt, und es sind immer Besucher da", lobte Waldmann, dessen Arbeiten aus Holz gut ankamen.

Ebenfalls Premier beim Museumsadventsmarkt feierte Sybille Kuhlmann aus Berlin-Spandau mit ihren textilen Geschenkideen aus handgewebtem Leinen: Seit sie als Kind 1961 erstmals in Pottenstein Urlaub gemacht hatte, ist Pottenstein ihre zweite Heimat geworden. Beim Herbstmarkt im Museum stellte sie ihre Arbeiten aus. "Das war super", sagte sie und lobte vor allem die gut erzogenen Kinder, die ihre Waren nicht berührten. "In Berlin ist das ganz anders."

Marktbesucherin Yvonne Götz fand die Handarbeiten und den Adventsmarkt "wunderschön, weil in der Handarbeit an den Ständen viel Liebe drinsteckt". Staudengärtnerin und Gartenpädagogin Martina Pausch aus Altheidhof bei Creußen war mit ihren selbst gefertigten Adventskränzen dabei. Sonst kommt sie immer zum Handwerker- oder Herbstmarkt, weil sie diese Märkte im Museum "schön und familiär" findet. Die Imker Karin und Rudi Zeilmann aus Spänfleck sind Stammgäste auf allen Museumsmärkten und ihr Honig und Produkte fänden stets reißenden Absatz.

Auch Erika Held aus Creußen fehlt bei kaum einem Museumsmarkt: Ihr Mann Roland Held, der aus Tüchersfeld stammt, bastelt Lampen aus Schwemmholz aus Gebirgsbächen und Stein, sie bietet gestrickte und gehäkelte Schals, Mützen, Taschen und Strümpfe an. "Das Wetter ist zwar nicht so prickelnd, aber es geht schon was", meinte sie.

Glühwein, Bratwürste und Bier

Was auch immer ging, waren Glühwein, Bratwürste und Bier vom Hollerbusch. Die Kinder erfreute Museumschristkind Judith Herbert und den Nikolaus gab diesmal Museumspädagoge Fabian Wittenborn, der damit in die Stiefel von Jens Kraus trat. Für die musikalische Umrahmung mit Weihnachtsliedern sorgte unter anderem die Waischenfelder A-cappella-Gesangsgruppe "Belcanto Vocale", die Kulturpreisträger des Landkreises Bayreuth ist.

THOMAS WEICHERT

Seite drucken

Seite versenden



Um selbst einen Kommentar abgeben oder empfehlen zu können, müssen Sie sich einloggen oder sich zuvor registrieren

Ihr Kommentar

Ihr Kommentar:

Bitte beachten Sie unsere Netiquette.

weitere Meldungen aus: Tüchersfeld